Fotos vom Urlaub in Japan

Über Ostern waren wir zusammen für eine Woche in Japan unterwegs. Das war der erste gemeinsame Urlaub seit einer Weile und auch der erste der nicht nach Deutschland oder die USA. Eins der Highlights für mich war, dass es kalt war. Es waren Frühlingstemperaturen, wo man manchmal eine Jacke brauchte und wo ich mich über die wärmende Kraft der Sonne gefreut habe. In Singapur vermeidet man länger als nötig draussen zu sein (es sei denn es ist ein Pool in der Nähe).


Tokio ist echt groß und ziemlich beeindruckend. Tokio selbst hat 13 Millionen Einwohner und der Großraum knapp 38 Millionen.


Reizüberflutung? :-)
Am Eingang zu Tokios Rotlichtviertel Kabukicho (hätte ich nicht erkannt als solches).


Eine der vielen Straßen im Ausgehviertel beim Shinjuku Bahnhof in Tokio. Die Fülle an Restaurants, Bars, Karaoke, Cafés und anderem erschlägt einen etwas. Ich glaube entweder weiß man vorher, wo man hin will oder wählt einfach zufällig etwas aus. Alle Restaurants in der Nähe anzusehen / zu vergleichen ist unmöglich (Tripadvisor war auch ziemlich nutzlos dort).


Alle paar Meter ein Hauseingang, der voller Schilder ist.


In der Nähe vom Shinjuku Bahnhof, der – gemessen an der Anzahl der Passagieren pro Tag – der größte auf der Welt ist. Es gibt 50 Bahnsteige und über 200 Ausgänge. Alleine von der einen auf die andere Seite zu kommen ist schon eine Herausforderung. Vermutlich auch das größte Labyrinth der Welt :-).


Angesagte Straße mit kleinen Läden und Modegeschäften.


Golden Gai in Tokio: Ein Gelände voller kleiner Bars. Es gibt dort bestimmt ein paar hundert Bars, in die alle nicht mehr als 6-8 Gäste passen und in den meisten Fällen sitzen alle am Tresen. Interessanterweise lief nirgendwo laute Musik und es schien, als würde es in jeder Bar ein Gespräch zu geben, an dem die Gäste und der/die Barmann/frau beteiligt waren.


Tonkatsu: Japanisches Schnitzel. In dem Fall noch mit einem Ei. Die Portion war deutlich größer als ich erwartet hatte. Dafür, dass die japanische Küche so gesund sein soll, gab es überraschend viel frittiertes Essen.


Die berühmte Shibuya-Kreuzung. Ich würd sagen ein Drittel davon sind Touristen, die immer hin und her laufen :-).


Japan ist ja berühmt dafür, dass man alles von Automaten kaufen kann (man musste auch aufpassen, dass man nicht aus versehen ein heißes Getränk oder eine warme Suppe beim Getränkeautomaten auswählt). Ich hab allerdings gar nicht so viel ungewöhnliche Automaten gesehen. Ziemlich praktisch sind die Automaten, die vor manchen Restaurants stehen. Dort wählt man Essen und Trinken aus, bezahlt dafür und gibt drinnen nur noch den Beleg ab.


Das öffentliche Bahnnetz ist anfangs sehr unübersichtlich und es ist schwer sich zurecht zu finden. Auf dem Foto kann man schon 5 verschiedene Arten von Fahrkartenautomaten sehen (rechts davon war noch ein weiterer). Es gibt im Nah- und Fernverkehr aber jeweils eine private und eine staatliche Bahngesellschaft und so gibt es an vielen Stationen auf unterschiedlichen Etagen die Automaten für die jeweilige Gesellschaft (oft geht’s auch richtig tief runter: 5-6 Rolltreppen nach unten vom Straßenniveau). So passiert es zum Beispiel, dass man bei einem Automaten für die Private ein Ticket kauft (oft kann man sein Ziel mit beiden erreichen, aber eine ist viel umständlicher) und kommt dann nicht durch die Fahrkartenkontrolle der Staatlichen mit der man eigentlich fahren wollte. Praktischerweise (eigentlich auch überraschend) gibt es an allen Stationen auch Personal, was bei Problemen helfen kann und in dem Fall kurzerhand das Geld für das falsche Ticket erstattet. Es gibt auch Tickets mit denen man beide Bahnen benutzen kann – wenn man dann weiß wie man sie kauft. Im Großen und Ganzen funktioniert es aber sehr gut.


Sehr überraschend war wie viele Menschen in Japan in Uniformen oder quasi in Uniform herumlaufen. Schüler, Studenten, Taxifahrer, Bahnpersonal und viele andere Berufsgruppen tragen klar erkennbare Uniformen aber auch Büroangestellte. Die Frau auf dem Bild mit dem Regenschirm im Arm trägt die Uniform für weibliche Büroangestellte: weißes Hemd, schwarzen Rock und Jackett, schwarze Schuhe und beige Jacke. Männer tragen einen dunklen Anzug mit Krawatte wobei die Farben etwas variieren dürfen. Die Kleidung der Frauen ist fast genau gleich.
Es ist ein bisschen seltsam, wenn abends nach Feierabend hunderte identisch gekleidete Frauen durch die Straßen laufen.


Taxis sehen ziemlich altmodisch aus und die Fahrer tragen entweder Uniform oder einen Anzug.

Von Tokio aus sind wir überall mit den Shinkansen-Schnellzügen gefahren (nicht so viel anders als ICE-Züge aber sehen lustiger aus). Besonders praktisch war, dass für die meisten Strecken alle 15 oder 30 Minuten ein Zug kommt.


Das zerstörte Gebäude im Zentrum von Hiroshima, was so stehen gelassen wurde um an den Atombombenabwurf zu erinnern. Bevor Hiroshima auf unserer Reiseroute war habe ich nie groß darüber nachgedacht, ob die Stadt immer noch radioaktiv verseucht ist oder schon genug Zeit vergangen ist. Dadurch, dass die Bombe in der Luft explodiert ist, wurde der Boden nicht so schlimm verseucht und die Strahlenbelastung ist nicht höher als an anderen Orten auf der Welt.


Unweit von dem Denkmal befindet sich ein schöner Park mit vielen Schildkröten und Fischen.
Fast überall in Hiroshima hat man das Gefühl in einer ganz normalen Stadt zu sein. Im Zentrum gibt es eine Reihe von Denkmälern und ein Museum, die an die besondere Vergangenheit erinnern. Das Ausmaß der Zerstörung und Vernichtung kann man an der heutigen Stadt nicht mehr erkennen. Besonders ergreifend fand ich die Bekenntnisse auf Gedenktafeln und Denkmälern, dass so etwas Schreckliches nie wieder passieren darf. Speziell in Hinblick auf den derzeitigen US Präsidenten der so leichtfertig über den Gebrauch von Atomwaffen spricht.


Nach dem Krieg wieder hergestellte Burg in Hiroshima.


Es war sehr überraschend für mich wie viele Fahrradfahrer es in Japan gab. Und auch in Außenbezirken gab es viele Fußgänger und die Autofahrer sind erstaunlich vorsichtig gefahren (verglichen mit Singapur, Thailand, etc.). Das war das erste Mal, dass ich Parkgebühren für ein Fahrrad bezahlt habe.


Abschließbare Regenschirmhalter.


Bedienung für die japanischen High-Tech Toiletten. Besonders praktisch die Knöpfe um Deckel und Sitz auf- und zu zumachen. Bei manchen ging der Deckel auch von alleine hoch, wenn man sich genähert hat. Und so ein beheizter Sitz ist wirklich angenehm :-).


Neben Katzen-Cafés gibt es in Tokio jede Menge ungewöhnlicher Orte: Maid-Cafés, Roboter- und Gefängnis-Restaurants und viel mehr.


Naheliegend: In Japan als Supermario verkleidet mit einem Gokart durch die Gegend fahren.


Der Sanjusangen-do Tempel in Kyoto, der eine Buddha-Statue und 1000 weitere lebensgroße Statuen beherbergt.


Darf natürlich nicht fehlen: Kirschblüten.


Endlich mal wieder warm angezogen sein ;-).

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Fotos vom Urlaub auf Taiwan

Chiang Kai-shek Memorial

Taipei 101, ehemals höchstes Gebäude der Welt mit 508 Metern.

Typisches Straßenbild in Taipei.

Mein Lieblingsessen in Taiwan: Man sucht sich ein paar Zutaten aus, …

die dann in einer leckeren Brühe kurz gekocht werden.

Bubbletea!

In vielen Teilen Asiens steht Altes und Neues dicht nebeneinander.

Anzeige wie voll es auf der Damentoilette ist.

Englisch in Asien ist oft sehr lustig: Playboy-Tasche und eine Jacke mit „Godfather“ Aufschrift.

Ganz selbstverständlich: Hakenkreuz als Symbol für einen Tempel.

Ein Tempel.

Eingang zu einem Nachtmarkt. Voll mit kleinen Läden und Essensständen.

Grillen mit dem Flammenwerfer

Ich versteh nur Bahnhof.

Einladend aussehendes Mietshaus.

Belgische/Holländische Waffel mit Apfelmus und Zimt.

Asiatische Hipster mit Wollmützen und Birkenstock. Das war während ich eine halbe Stunde auf einem Platz im berühmten Din Tai Fung (Dumplings) gewartet habe.

Kaffees und Antiquitäten in der hippen Gegend nahe des Daan-Park.

Der Dschungel in der Stadt.

Urlaub auf Flores

Letzten Oktober gab es wieder eine Woche Schulferien. Eine gute Gelegenheit ein kleines bisschen mehr von Indonesien kennenzulernen. Wenn man Indonesien richtig kennenlernen will, hat man viel zu tun. Es braucht wahrscheinlich Jahre (außer als Vollzeit-Reisender) um zumindest auf jeder der acht Hauptinseln(gruppen) einmal gewesen zu sein. Und selbst dann hat man wahrscheinlich nur an der Oberfläche gekratzt. Dadurch, dass Indonesien aus so vielen Inseln besteht und viele auch sehr bergig sind, gibt es eine unglaubliche Fülle von unterschiedlichen Kulturen und Sprachen in Indonesien. Flores – wohin wir dieses Mal geflogen sind – ist eine relativ kleine, lang gezogene Insel, die sich maximal über 400 km ausdehnt. Und dennoch gibt es bereits fünf verschiedene ethnische Gruppen mit eigenen Sprachen: die Manggarai, Ngada, Ende, Sikkanesen und Lamaholot.

Flores liegt ein paar Inseln weiter östlich als Bali. Die Bevölkerung ist überwiegend katholisch, vermutlich war es mal portugiesische Kolonie so wie Timor, was sich ganz in der Nähe befindet. Flores ist viel weniger entwickelt als Bali, was sehr interessant war. Generell kann man wahrscheinlich sagen, dass es in Indonesien ein West-Ost Gefälle gibt, wobei der Westen am Bevölkerungsreichsten und am Weitesten entwickelt ist. Aber Flores besitzt zwei oder drei Touristenattraktionen, die auch für uns der Grund waren Flores zu besuchen: Die vorgelagerten Inseln Komodo und Rinca mit den einzigartigen Komododrachen, den Vulkan Kelimutu mit seinen farbigen Vulkanseen und das selbst für indonesische Standards (was Tauchen angeht ist Indonesien top) sehr gute Tauchen.

Zwischen Bali und Lombok verläuft die sogenannte Wallace-Linie. Westlich dieser Linie findet man fast nur asiatische Flora und Fauna und östlich davon hauptsächlich australische. Für den Laien ist diese Grenze nicht so leicht zu erkennen. Alleine dadurch dass Flores sehr trocken ist sieht die Vegetation schon ganz anders aus. Was aber sehr auffällt ist, dass die Menschen viel weniger asiatisch aussehen, sondern mehr wie Aborigines mit dunklerer Haut und krausen Haaren.

Verglichen mit dem satten Grün der Reisfelder auf Bali ist Flores eine staubige, heiße Steppe. Auf Flores sieht man überall Regenrinnen und große Wassertanks um möglichst viel von dem wenigen Wasser aufzufangen und zu sammeln. Auf Bali verschwendet niemand darauf auch nur einen Gedanken (dabei sinkt der Grundwasserspiegel durch die vielen neuen Villen und Hotels stetig).

Gleich bei unserem ersten Spaziergang durch Labuan Bajo, einer kleinen aber schnell wachsenden Hafenstadt im Westen Flores, fällt auf, dass es hier öffentlichen Nahverkehr gibt. Ständig sieht man Sammeltaxis, die in einer großen Runde durch die Stadt fahren. In Bali gibt es zwar Sammeltaxis und richtige Busse aber sie scheinen überhaupt keine Rolle zu spielen. Ich kenne niemand, der schon mal ein Sammeltaxi oder einen Bus benutzt hat. In Canggu, wo wir wohnen, fahren keine Busse und es passiert nur ganz ganz selten, dass ich mal ein Auto sehe, dass wie ein Sammeltaxi aussieht. Vermutlich gab es auf Bali früher auch Sammeltaxis aber dadurch, dass die meisten Einheimischen inzwischen wohlhabend genug sind, dass sie sich Motorräder leisten können und dadurch nicht mehr auf Sammeltaxis angewiesen sind, sank die Nachfrage und die Sammeltaxis wurden eingestellt. Im verstopften Süden Balis steigt so langsam das Bedürfnis nach Bussen um die Anzahl der Fahrzeuge wieder zu reduzieren.
Dagegen gab es auf Flores viel weniger Motorräder auf den Straßen und auch viel weniger neue und teure Modelle.

In manchen Städten sind die Sammeltaxis die ältesten Schrott-Autos die man sich vorstellen kann. Ganz im Gegenteil auf Flores: bunt beklebte, bemalte und neue Kleinbusse sind dort im Einsatz. Mit Heckspoilern, dekorierten Felgen, bunten Spiegeln und Scheibenwischern. Und das allerwichtigste natürlich: die Stereoanlage. Unter den Sitzbänken waren riesige Lautsprecher und Subwoofer befestigt, die bis zum Maximum aufgedreht wurden. Die Meisten hörte man bevor man sie sah.

Bei unserer ersten Busfahrt wusste ich sofort, als der Busfahrer die Musik bis zum Anschlag aufdrehte, dass es jetzt los geht. Aus den übersteuerten Lautsprechern über mir kam der Gesang und irgendwo von hinten die wummernden Bässe. Es wechselten sich indonesische Liebesschnulzen mit regionalen Flores-Techno ab. Nach ein paar Minuten hatte ich genug und steckte mir die Ohrstöpsel rein, die wir zum Glück dabei hatten. Auf der Rückfahrt hatten wir dann das Glück direkt über den Subwoofern zu sitzen.

Ansonsten war es eine typische Busfahrt: die Türen waren immer offen, der Boden war voll mit Gepäck und Einkäufen, unter den Sitzen gackerten ein paar Hühner, es wurde geraucht und der Typ, der zusätzliches Gepäck auf dem Dach verstaute, verschwand während der Fahrt mal und kletterte auf’s Dach.

Auf dem Land waren die meisten Häuser aus Bambus. Wellblech für die Dächer und vermutlich fest gestampfte Erde als Boden. Ich habe auf Flores keine einzige Gasflasche gesehen. Dafür aber jede Menge Feuerholz. Selbst in einem der Restaurants wurde über einem Feuer gekocht. Oft gab es auch ein Bambushaus, was oben ganz schwarz und rußig war. Wahrscheinlich die „Küche“.

Selbst in Labuan Bajo, was zwar nicht die Hauptstadt von Flores ist aber die meisten Touristen abbekommt, ist es weniger touristisch als die meisten Orte auf Bali. Man merkt das sofort an der Bevölkerung: die Menschen sind viel freundlicher, weniger gelangweilt, wir werden oft einfach so auf der Straße gegrüßt und es gibt mehr neugierige Blicke. Ein paar Expats aus Labuan Bajo, mit denen wir uns unterhalten, erzählen uns, dass die Menschen sehr freundlich seien und das Diebstahl im Gegensatz zu Bali kein Problem sei. Und dass, obwohl die Stadt alles andere als unentdeckt ist. Es gibt ungefähr 10 verschiedene Tauchboote die jeden Tag raus fahren, sehr viele Restaurants für Touristen und zahllose „Reisebüros“ die Transport und Touren verkaufen.

In einer abgelegeneren Gegend zu sein hat auch einige Nachteile. Es gibt weniger Importiertes und die meisten Hotels und Restaurants sind nicht besonders gut. Komischerweise bedeutet in Indonesien weiter abgelegen meist nicht günstiger. Eher im Gegenteil, der Standard der Unterkünfte sinkt und die Preise steigen. Entweder ist die Konkurrenz nicht groß genug oder die Preisabsprachen funktionieren zu gut. Die überhöhten Preise waren ziemlich nervig in Flores. Einen Roller zu mieten war doppelt so teuer wie auf Bali. Die Touren die von unserem Hotel vermittelt wurden, waren selbst nach dem Handeln noch viel zu teuer. So war dann unsere Bootsfahrt vom Hotel mit Stopp bei der Komodo Insel und Schnorcheln teurer als das Flaschentauchen, was wir am nächsten Tag gemacht haben.

Mein Eindruck war, dass Flores viel dreckiger und lauter als Bali ist. Die anderen Expats auf Bali konnten sich das kaum vorstellen, da Bali nicht gerade für seine Sauberkeit und Ruhe bekannt ist. Wenn man in Bali essen geht, sitzt man meist draußen nur wenige Meter von der Straße entfernt. Man gewöhnt sich schnell daran, kurz in der Unterhaltung inne zuhalten, wenn wieder ein extra laut getuntes Motorrad vorbei knattert (Auspuff auf Indonesisch ist übrigens Knallpot). In Moni, einem kleinen Dorf auf Flores in der Nähe von dem Kelimutu-Vulkan, sind die Autos hupend durchgefahren, damit alle Platz machen. Eines Morgens um 5 Uhr hat ein ein Sammeltaxi mit lautem Flores-Techno direkt vor unserem Guesthouse für 10 Minuten angehalten.

Vor unserem Rückflug nach Bali haben wir noch etwas Zeit in Ende verbracht. Im Gegensatz zu Moni, was durch die Nähe zum Kelimutu-Vulkan schon durch den Tourismus versaut ist, hat es wieder unglaublich viel Spaß gemacht durch Ende zu laufen. Die Menschen waren so freundlich und haben sich über jedes Wort Indonesisch total gefreut. Auch wenn wir uns Touristenpreise für Getränke und Lebensmittel leisten können, so ist es einfach netter normale Preise zu bekommen. Wir sind auch durch einen tollen, bunten Markt gelaufen, wo ich mich gar nicht getraut habe Fotos zu machen bzw. ich wusste auch nicht, wo ich überhaupt anfangen sollte.

Fischmarkt von Labuan Bajo.

Sehr populär auf Flores ist das Betelnusskauen. Das habe ich auf Bali nie gesehen. Interessanterweise machen das nur Frauen.
In Moni waren wir zu einer Hochzeit eingeladen, bei der ich eine Gruppe älterer Frauen beobachtete, wie sie nach dem Essen – vergleichbar zu Jugendlichen die einen Joint bauen – ihre Betelnüsse, Blätter und Pulver heraus geholt und es zubereitet haben.

Betelnussstand in Ende.

Schon so ein langer Artikel und ich hab fast nichts geschrieben, womit wir die Zeit verbracht haben. Dazu ein andermal mehr.

Winterurlaub Teil 3: Malaysia

Zum Abschluss waren wir für eine Woche in Malaysia. Die Orte, die wir besucht haben, waren ganz anders als Thailand oder Laos aber ebenfalls sehr schön.


Neben den Malaien gibt es in Malaysia auch einen großen Anteil an Chinesen und Indern. Dadurch sind die Städte (zumindest die, die wir auf der Malaiischen Halbinsel besucht haben) sehr vielseitig und interessant. So findet man fast immer ein Little India und ein Chinatown, mit vielen Läden und Restaurants speziell für diese Gruppen. Das Stadtbild wird besonders von den schönen Shophouses geprägt, diese bestehen aus einem Laden im Erdgeschoss und der Wohnung darüber. Es ist auch schön zu sehen wie Moscheen, Kirchen, buddhistische, taoistische und hinduistische Tempel friedlich nebeneinander stehen.

Die Bevölkerung von Malaysia ist sehr vielfältig. Nur die Hälfte der Einwohner von Malaysia sind ethnisch gesehen überhaupt richtige Malaysier (also Ureinwohner).
Das macht es auch etwas verwirrend in Malaysia. Normalerweise kann man ja ganz gut raten, wer Tourist und wer Einheimischer ist oder welche Sprache jemand wahrscheinlich spricht. Abgesehen von westlich aussehenden Menschen wie uns, kann man das in Malaysia kaum erkennen. Ein chinesisch aussehender Mensch kann chinesischer Tourist oder ein Malaysier sein. Viele der Malaysier, die wir getroffen haben sprechen sehr viele Sprachen: Malaysisch, Englisch, Chinesisch (Mandarin und/oder Hokkien) und Tamil. Und es ist komisch, wenn ich einem indisch oder chinesisch aussehendem Malaysier, mit dem ich vorher englisch gesprochen habe, dann auf Landessprache – also Malayisch – Danke oder Auf Wiedersehen sage.

Das mit dem Raten, woher jemand kommt, wird sowieso immer schwieriger. In Singapur, was 70% chinesisch-stämmig ist, bin ich beim Salsatanzen mit einer chinesisch aussehenden Frau ins Gespräch gekommen. Stellt sich raus, dass sie eine Touristin aus Australien ist. Oder in Thailand haben wir ein Tuktuk mit einem indisch anmutendem Mann geteilt, der am Ende aus München kam. Meistens wird ja vermutet, dass ich aus Frankreich komme aber in Thailand, gab es eine Gegend, in der offenbar viele Israelis Urlaub machen und so wurde ich dort mit Shalom angesprochen.


Neben den historischen Shophouses gibt es in Penang auch überraschend viele Hochhäuser.


Ein paar chinesische Großfamilien wohnen in Häusern auf Stelzen.


Wie eine ordentliche, saubere Kleinstadt.


Warum nicht direkt neben der Straße Schweine zerlegen. Kühlung ist sowieso völlig überbewertet.


Als Teetrinker wollte ich unbedingt die Teeplantagen in den Cameron Highlands besuchen. Überraschenderweise gab es in den Bergen viel mehr Gewächshäuser und Felder für Obst und Gemüse als Tee. Die andere große Sehenswürdigkeit – die Erdbeerfelder – haben wir aber ausgelassen.


Die Teepflanze wächst eigentlich als Strauch oder kleiner Baum. Zur einfacheren Ernte wird sie in den Plantagen wie eine kleine Hecke geschnitten. Gerntet wird heutzutage mit einer großen Heckenschere, mit der die oberste Schicht mit den jüngsten Blättern abgeschnitten wird. Ein frisch gepflücktes Teeblatt riecht und schmeckt kein bisschen nach Tee. Erst durch die Verarbeitung entsteht das Aroma.


Kuala Lumpur mit den Petronas Towers im Hintergrund.


Eine der Streetfood-Straßen in KL.


Die reichlich (fürchterlich) geschmückten Fahrradtaxis in Melakka bieten vor allem Stadttouren an. Sobald sie einen Kunden gefunden haben, schalten sie auch die unter dem Sitz versteckte Stereoanlage ein. Laut dröhnend und wummernd rollen sie dann durch die Altstadt.

Winterurlaub Teil 2: Laos

Nach Bangkok waren wir für knapp zwei Wochen in Laos unterwegs. Die Hauptstadt Vientiane war schön und ein sehr angenehmer Ort. Klein genug, dass man überall hinlaufen konnte. Aber nicht zu klein und genug Touristen, so dass es viel Auswahl gab und dennoch nicht zu touristisch war.

Es gab einige sehr leckere Gerichte in Laos. Zum Beispiel Zitronengras-Salat mit Kräutern, was zusammen mit Nüssen in einem Betelnussblatt gegessen wird.

Besonders abends gab es überall Essensstände.

Irgendwie ist da ein Stromkabel ins Bild geraten. Kann man das mit Photoshop nicht irgendwie entfernen? ;-)

Typisch Asien. Flipflops und Flipflop-Socken. Fehlen nur noch die Hello-Kitty Gesichtsmasken.

In der Nähe von Vientiane gibt es einen großen Garten voller Statuen, die vom Buddhis- und Hinduismus inspiriert sind.


Die Regenzeit war noch nicht lange vorbei und trotzdem war fast alles in Laos mit einer dicken, rot-brauen Staubschicht bedeckt.

Frische Baguettes mit Gemüse, Kräutern und ein paar nicht identifizierbaren Zutaten à la Bánh mì. Lecker!

Ich hab es nicht genau herausfinden können aber ich vermute, die Frauen, die dort mit Tisch und Stuhl am Strassenrand sitzen, Horoskope erstellen und verkaufen.

Fermentierter Fisch.

In Laos ißt man nicht nur alle Tiere, sondern auch alle Teile davon.

Die Märkte waren wieder sehr schön. Viel sauberer, frischer und ein vielfältigeres Angebot als auf Bali.

Leider ist in Laos auch die chinesische Medizin sehr verbreitet, wo jeder Quatsch als Heilmittel verkauft wird.

Wenigstens scheinen die meisten Heilmittel pflanzlicher Herkunft zu sein. In Südkorea waren auch viele teilweise exotische Tiere in den „Apotheken“.

Ich hab lange darauf gewartet, dass ein Sack Reis umfällt aber leider ist nichts passiert.

Auf den Märkten gibt es soviel zu entdecken. Dieser war so groß, dass ich mich fast verlaufen hab.

Gegrillte Fische, Vögel und noch ein paar nicht identifizierbare Dinge.

Fahrradtour in Vang Vieng. Diese kleine Stadt ist das Backpacker-Party-Ghetto von Laos. Für manche vielleicht das Highlight ihres Urlaubs aber wir waren froh nach zwei Tagen weiter zu reisen.

Unser Weihnachtsessen: Koreanisches Barbecue.

Vang Vieng war berühmt für das Happy Tubing, wo man auf einem aufgeblasenen Autoreifen den Fluß hinunter getrieben ist und sich dabei an den am Ufer gebauten Bars mit Drinks versorgt hat. Dabei sind wohl zu viele besoffene Touristen ertrunken, so dass die Bars geschlossen wurden und das Ganze etwas gesitteter zugeht.

Die Busfahrten in Laos werden wir so schnell bestimmt nicht vergessen. 8 Stunden im Minibus, 6 davon durch die Berge. Durch die vielen Kurven und die Raserei unseres Fahrers fühlten wir uns wie in einer Achterbahn. Bei diesen Fahrten bin ich das erste Mal in meinem Leben ein bisschen seekrank im Auto geworden. Viele der Laoten waren weniger gewöhnt und erbrachen sich in Plastiktüten.

Bequem war es leider auch nicht. In Laos werden die Busse bis auf den letzten Platz vollgestopft. Die beiden in der Mitte sitzen auf kleinen Plastikhockern im Gang! Auch bei der 16-stündigen Fahrt mit dem Nachtbus nach Thailand gab es ein paar Pechvögel, die keinen richtigen Sitz mehr abbekommen haben und die Nacht auf einem Hocker verbringen mussten.

Plain of Jars oder Ebene der Steinkrüge bei Phonsavan. In diesem Gebiet befinden sich hunderte über 1500 Jahre alte Steinkrüge.

Während des Vietnamkriegs wurden von der USA viele Bomben und Landminen über Laos abgeworfen. Große Teile von Laos sind auch heute noch nicht geräumt. Die Ebene der Steinkrüge wurde teilweise geräumt, damit es von Touristen besucht werden kann. Jedoch gibt es überall Markierungen im Boden, die kennzeichnen, wo der sichere Bereich endet. Das ist wirklich krass, wenn man sich nicht frei in der Natur bewegen kann aus Angst, dass man auf eine Landmine treten könnte.

Es ist bis heute unklar, für welchen Zweck die Steinkrüge geschaffen wurden. Manche Wissenschaftler vermuten, dass sie für Begräbnisse verwendet wurden und dass diese Ansammlungen so etwas wie Friedhöfe sind. Die Einheimischen sagen jedoch, dass früher die Könige daraus ihren Whisky tranken.

Oder wurden sie möglicherweise dafür geschaffen, dass wir heute alberne Fotos machen können?

Da Phonsavan schwer zu erreichen ist und es ausser die Ebene der Tonkrüge nicht viel zu bieten hat, gibt es nur sehr wenige Touristen. Niemand hat uns dort behelligt, nicht einmal die Tuktuk Fahrer haben uns angesprochen! Die Hotels und Restaurants konzentrierten sich in einem kleinen Teil der Stadt, wo wir auch ständig die gleichen Leute trafen. In der restlichen Stadt sind wir fast nie einem anderen Touristen begegnet. Einmal, nachdem wir lange auf dem Markt herum gelaufen sind, haben wir ein paar Japaner getroffen, die sich so über uns gefreut haben, dass sie uns was von ihrem Essen zum Probieren angeboten haben.

Tote Fledermäuse, Vögel, Eichhörnchen(?) und Maden zum Verkauf.

Obwohl der Krieg eigentlich im Nachbarland stattfand, hat die USA mehr Bomben über Laos abgeworfen als im 2. Weltkrieg. Überrest von Bomben ist allgegenwärtig und wird kreativ verwendet. Unter anderem werden auch Löffel und Schmuck aus dem Metall von Bomben gefertigt. Dadurch dass Schrotthändler relativ viel Geld für altes Metall bezahlen, lassen sich die Bomben gut verkaufen. Viele Menschen und auch viele Kinder suchen nun nach nicht explodierten Bomben und Minen und jeden Tag verlieren einige davon ihr Leben oder werden verstümmelt.

Das Markenzeichen von Luang Prabang: Mönche und Tempel.

Inzwischen ist die Altstadt Luang Prabangs überfüllt von Highend-Touristen, die – im Gegensatz zu den Backpackern in Vang Vieng – Kunst, Kultur, gutes Essen und feine Hotels schätzen.

Die Tempel scheinen mir (verglichen mit den Nachbarländern) einzigartig in ihrem Stil zu sein und sind sehr sehenswert.

Luang Prabang ist umgeben von zwei Flüssen und einer schönen Hügellandschaft.

Durch die Touristenmassen wird überall Eintritt und Wegegeld verlangt, wie auch bei dieser Holzbrücke.

Wasserfälle gibt’s ja auch fast überall. Die Kuang Si Wasserfälle waren aber wirklich sehenswert.

Zuerst viele, kleine Stufen.

Dann eine große, vielleicht 20m hohe Stufe. Oben angekommen kann man sogar den Fluß überqueren.

Leider kann man kaum erkennen, wie hoch es wirklich ist.

Buddhistische Mönche leben traditionellerweise von Almosen in Form von Lebensmitteln, die sie allmorgendlich von Gläubigen erhalten. In Luang Prabang hat sich dieses schöne Ritual leider zu einem Touristenspektakel entwickelt. Lange vor Sonnenaufgang werden die Touristen in unzähligen Busladungen zu den Tempeln gefahren um auf die Mönche zu warten. Als wir uns morgens zu Fuß auf den Weg machten, wurden wir an jeder Ecke von Verkäufern belästigt, die uns dazu bringen wollten Lebensmittel zu kaufen, so dass wir an dem Ritual teilnehmen können (Angeblich würden sie sogar Sachen verkaufen, die die Mönche gar nicht essen dürfen und dementsprechend später wegwerfen würden). Glücklicherweise sind die meisten Busse an uns vorbeigefahren und bei dem Tempel warteten nur Wenige. Aber sobald die Mönche auf die Straße traten um die Almosen zu empfangen, begann ein Blitzlichtgewitter wie bei einer Preisverleihung. Das ist wirklich schade, dass man dieses Ritual nicht mehr in Stille beobachten kann, weil die Meisten wild durch die Gegend rennen um Fotos zu machen.

Müssen Ticketpreise für Flüge wirklich so willkürlich sein?

Da wir grad den Sommer planen, hab ich in den letzten Tagen oft nach Flügen gesucht und das hier gefunden:


Nur Hin Berlin – New York

ber-nyc-oneway

Hin und zurück Berlin – New York
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Beides knapp 600$?
Wenn man die Preise bei der gleichen Fluggesellschaft vergleicht wird es noch schlimmer.
Nur Hin kostet bei Air France 3000$. Bei Air Berlin Hin 883$ und Hin und zurück 656$. Über 200$ weniger für halb so viel fliegen.

Es ist ja bekannt, dass Ticketpreise nicht nur von der geflogenen Distanz abhängen. Wenn man für 25€ von Berlin nach Spanien fliegt, verdient die Fluggesellschaft bestimmt nichts daran. Einen Rabatt, wenn man Hin und zurück zusammen kauft, kann ich ja auch verstehen aber dass das dann güstiger ist als ein einfacher Hinflug kommt mir doch sehr komisch vor.

Müssen Ticketpreise wirklich so kompliziert bzw. für Kunden so willkürlich sein? Bei einer Ticketkombination die ich über einige Tage beobachtet habe, kostete Qatar Airways rund 1400$. Dann für ein paar Tage nur 970$. Danach wieder 1400$. 400$ Unterschied! Wurden da die Sitze in der Mitte, der letzten drei Reihen, bei denen man die Lehne nicht mehr verstellen kann zum Sonderpreis verkauft?

Gibt es überhaupt noch einen Bereich, wo die Preise so zufällig sind? Handytarife sind zwar bescheuert aber sie ändern sich wenigstens nicht jeden Tag.

Winterurlaub Teil 1: Thailand

Wir waren im Winter wieder in Südostasien unterwegs. Diesmal haben wir Thailand, Laos und Malaysia besucht. Da wir lange unterwegs waren und es viele Fotos gibt, fange ich mal mit Thailand an.
Die Gesamtroute war:
Bangkok, Vientiane, Vang Vieng, Plain of Jars (Phonsavan), Luang Prabang, Chiang Mai, Railay Beach, Krabi, Trang, Penang, Cameron Highlands, Kuala Lumpur, Melakka und Singapur.


Typisch Bangkok. Große Straßen, Wolkenkratzer, Malls, Skytrain und Überführungen für Fußgänger.


Im Inneren einer der teuren Malls.


Asiaten lieben es sich und ihre Freunde zu fotographieren. Da sind Weihnachten und hunderte von Snoopy-Figuren eine willkommene Gelegenheit.


Schlittschuhlaufen in einer Mall.


Auch typisch Bangkok bzw. Thailand: Streetfood. In der Nähe unserer Unterkunft gab es diese Straße, die jeden Abend voller Essensstände war.


Das thailändische Essen war eine schöne Abwechslung und sehr lecker.


Das Straßenessen ist eigentlich so praktisch aber nicht vorstellbar in Deutschland. Es ist überraschend, wie selten wir krank werden, wenn man bedenkt, wie oft wir bei solchen und ähnlichen Ständen essen.


Die berühmten Tempel in Bangkok haben wir natürlich auch besucht.


Thailands Tempel sind immer ganz schön aber sie sind so gepflegt und restauriert, dass man ihnen nie ansieht wie alt sie überhaupt sind. Das finde ich immer schade, da dadurch für mich viel von der Bedeutung verloren geht.


Im Nachtzug zur laotischen Grenze. Am Bahnhof konnten wir dann doch Tickets für den nächsten Tag kaufen.


Morgens auf dem Weg zur Grenze in der Nähe von Nong Khai.


Die Laos Bilder folgen dann in einem weiteren Teil. Also, Sprung zwei Wochen weiter nach Chiang Mai. Dort besuchten wir einen Zipline-Park bzw. Seilrutschen-Park. Ganz nett so von Baum zu Baum zu zippen. Nach einer Weile wird es aber etwas langweilig, da gefallen mir Kletterparks besser.


In Chiang Mai waren wir auch in einem 3D Museum, wo man gut alberne Fotos machen kann.


Sieht doch schon ganz gut aus wie ich surfe, oder?


Ein Ort, der sich wirklich stark verändert hat seit meiner letzten Thailand-Reise, ist Railay Beach. Durch die schönen Strände und die tollen Kalkfelsen war Railay auch damals schon ziemlich entwickelt. 2008 gab es bereits erste Resorts, in denen sich auch Pauschaltouristen wohlfühlen würden. Jedoch mindestens die Hälfte, wenn nicht die Mehrheit war für Backpacker ausgerichtet. Es gab einfache Hotels, billige Bungalows und haufenweise billige Bars und Restaurants. Als wir im Winter da waren, gab es fast nur noch teure Resorts, wo alte, verschimmelte Bungalows nun 100$ pro Nacht kosten. Eine anständige Unterkunft liegt dann bei 150$ oder 200$ (nur irgendwo hinten im Wald bei den Generatoren soll es wohl noch Hütten für 10$ geben). Und dass wo man fast überall in Thailand für 20$ Zimmer mittleren Niveaus bekommen kann. Das war eine ganz schöne Überraschung, als wir da ohne Reservierung auftauchten.


In der Nachbarbucht Tonsai wurden erst kürzlich die alten Bungalows auf einer Fläche von 30.000 m² platt gemacht um Platz für ein neues Resort zu schaffen.


So sah die Toilette aus, die sich die überteuerten Restaurants an der Westseite von Railay Beach geteilt haben. Und mit überteuert meine ich 5 mal so teuer wie Chiang Mai.


Aber es ist trotzdem toll dort.


Meistens hab ich den Eindruck das Asiaten (minimale Pauschalisierung) sehr höflich, zurückhaltend sind und direkte Konfrontation scheuen. Deswegen ist es dann ein wenig überraschend, wenn man sieht wie explizit ihre Fruchtbarkeitssymbole sind, so wie hier in diesem Tempel. In Japan gibt es sogar ein Penis Festival.


Ein Höhepunkt von Railay ist die Lagune, die sich in der Mitte eines großen Kalkfelsen befindet. Dorthin führt nur ein mehrstündiger, ziemlich anspruchsvoller Kletterweg. Wir hatten ein bisschen Pech, da es durch den Regen sehr matschig und rutschig war. Am Anfang haben wir uns noch über die ganzen überall mit Matsch beschmierten Touristen gewundert :-).


Im Dschungel auf dem Weg zur Lagune.

Fortsetzung folgt.