Wochenendausflug nach Nusa Lembongan

Vergangenes Wochenende haben wir einen Kurztrip zu einer zu Bali gehörenden, kleinen Insel, Nusa Lembongan, unternommen. Wir sind am Freitag direkt nach der Schule mit ein paar Kollegen von Claire aufgebrochen. Im Minibus bis nach Sanur und von dort mit dem Fastboat übergesetzt. Das Fastboat hat seinen Namen auch wirklich verdient, denn man brettert mit 60 km pro Stunde über’s Wasser, fliegt quasi von Welle zu Welle. Es ist erstaunlich, dass das Boot von dem harten Aufschlagen auf’s Wasser nicht auseinanderbricht.

Tagsüber haben wir die Insel erkundet und Orte mit tollen Namen wie Blue Lagoon, Dream Beach, Secret Beach oder Sandy Bay besucht.
Das ist Secret Beach, wo es ein Resort gab, was komplett leer war und wir so den Strand ganz für uns alleine hatten.

Durch die Nähe zu Bali bekommt Lembongan recht viele Touristen ab, besonders Taucher, da es schöne Riffe gibt und hat deshalb viele und auch sehr gute Unterkünfte. Unser Hotel war wirklich guter Standard.

Ein Großteil der Einheimischen lebt aber immer noch vom Anbau von Seegras. Das reicht wahrscheinlich gerade so für den Lebensunterhalt und dementsprechend schlimm sehen auch die Hütten aus, in denen sie leben.

Ganz interessant auf Lembongan war, dass die Hotels und die Hütten direkt nebeneinander stehen. Das war ein starker Kontrast. Ich vermute, dass auch große Teile von Indonesien ähnlich ärmlich aussehen.

Rätselhaft ist mir immer noch das Verhältnis der Indonesier zum Müll. Es ist überall total vermüllt. Ihr Haus und ihren Hauseingang halten sie sauber aber alles andere ist egal. Oder nicht ihre Verantwortlichkeit? Oder es ist gar kein Problem für sie? Vielleicht unterscheiden sie auch gar nicht zwischen natürlichen und nicht-natürlichen Abfällen, wie Plastik oder Metall, die nicht verrotten. Oder sie haben andere Probleme als Ordnung und Sauberkeit.

Dream Beach.

Nochmal Secret Beach.

Sandy Bay.

Mangrovenwälder gab es auch.

Der Strand von Mangrove Point.

Auf Nusa Lembongan gab es die schlimmsten und kaputtesten Straßen, die ich in Indonesien bisher gesehen habe. Es gab soviele Schlaglöcher und der Asphalt fehlte teilweise komplett, so dass man über die ziemlich großen Steinbrocken fahren musste. Das war ganz schön abenteuerlich. Dazu kam noch, dass der Roller, den wir gemietet hatten eine alte Klapperkiste war.

Die Brücke war aber ganz lustig.

Claire wollte natürlich an allen Tempeln anhalten ;-).

Seegras-Setzlinge werden an Seile gebunden und dann in flachem Wasser zum Wachsen ausgelegt.

Seegrasbauern auf dem Weg zu ihren Feldern. Da das Wasser flach ist, verwenden die Bauern keine Ruder oder Segel, sondern Bambusstangen zur Fortbewegung.

Zum Trocknen ausgelegtes Seegras. Das hier angebaute Seegras wird wohl in erster Linie für Kosmetikprodukte verwendet.

Bei Flut liegen die Boote alle unbenutzt im Wasser.

Ein bisschen Farbe habe ich bekommen :-).

Ganz idyllisch. Eine Hütte inmitten der Palmen.

Jetzt kommen noch ein paar Bilder von den tollen Klippen bei Sandy Bay.

Nach dem anstrengenden Ausflug zu den Klippen musste ich mich erstmal etwas entspannen.

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