Wochenende in Jakarta

Kürzlich waren wir für ein Wochenende in Jakarta (die Hauptstadt von Indonesien). Ich wollte unbedingt einen Eindruck bekommen wie Jakarta im Vergleich zu anderen asiatischen Hauptstädten wie Kuala Lumpur oder Hanoi ist aber auch im Vergleich zu Denpasar, der größten Stadt Balis.
Ehrlich gesagt bin ich von Denpasar enttäuscht. Ich hatte erwartet, dass es größer ist, mehr Möglichkeiten jeder Art gibt und viel mehr los ist. Aber bis auf ein paar gute Einkaufsmöglichkeiten gibt es keinen Grund nach Denpasar zu fahren. Es scheint überhaupt kein richtiges Zentrum zu geben. Es ist mehr wie endlose Ausfallsstrassen aber man kommt nie in der Stadt an. Man muss dazu sagen, dass Denpasar auch nur rund 700.000 Einwohner zählt. Als ich damals las, dass auf Bali 4 Millionen Menschen leben, habe ich erwartet, dass die Urbanisierung viel weiter fortgeschritten ist und wesentlich mehr Menschen in der Hauptstadt leben. Aber wenn 60% der Bevölkerung in der Landwirtschaft arbeiten, dann muss natürlich auch die Mehrheit auf dem Land wohnen.
In Jakarta haben wir vor allem die Annehmlichkeiten einer Großstadt genossen: Shopping Malls, Salsa tanzen und mit dem Bus fahren.

Neben den Sammelbussen gab es auch Richtige mit Haltestelle und Busspur :-).

Mit 10 Millionen Einwohner ist Jakarta größer als Bangkok (in der Region sollen sogar 30 Millionen leben!) und ich habe noch nie jemand getroffen, der etwas gutes über Jakarta gesagt hat. Leute zu fragen, wie ihnen Jakarta gefallen hat, ist schon ein Running Gag geworden.
Besonders der Verkehr und die Staus sind berüchtigt. Wenn man Pech hat, dann kann die Fahrt zum Flughafen vier Stunden dauern! Alle, die in Jakarta gelebt haben,
erzählen davon, wie sie immer Snacks und eine Kühltruhe mit kalten Getränken im Auto haben, da man immer damit rechnen muss für mehrere Stunden im Stau fest zu stecken.

Das Bild vermittelt einen Eindruck von dem Aufkommen an Verkehr und auch der Disziplin der Verkehrsteilnehmer. Die linke Spur ist übrigens die Busspur. Obwohl wir den Bus von der Haltestelle sehen konnten, hat es locker eine Viertelstunde gedauert bis er bei uns angekommen war.

Wir haben uns auch einen selfie pole gekauft. Das ist eine Art Stativ, mit dem man dann die Kamera weiter weit halten kann um sich selbst besser fotografieren zu können. Die Indonesier haben dafür den schönen Begriff tongcis. Tong steht dabei für Stab und cis für Narzisst, also ein Narzisstenstab :-).
Mit auf dem Bild sind Bekannte von uns, die uns an dem Tag durch Jakarta geführt haben.

Beide sind gläubige Muslime und die einzigen Menschen, die ich kenne, die noch nie Alkohol getrunken haben. Und sie hat uns erzählt, dass sie gerne wüsste wie Wein schmeckt! Das finde ich besonders faszinierend, da sie Teekennerin ist und Claire und sie jedes Mal besondere Teesorten austauschen.

Ein paar Bilder vom Markt in Chinatown.

Eindrücke von Kambodscha

Nach meinem Studium war ich fast drei Monate lang in Südostasien unterwegs und verbrachte ungefähr vier Wochen davon in Kambodscha. Wie bereits hier erwähnt faszinierte mich Kambodscha ungemein.
Deshalb veröffentliche ich hier nun meine Lieblingsfotos von diesem Teil der Reise.

Tiertransport. Und jemand, der auf dem Dach zwischen den Enten mitfährt.

Hifi und TV Service auf der Straße.

Fahrradtaxis.

Bei Sammeltaxis wurde im Reiseführer dazu geraten, dass man nicht zulassen sollte, dass der Fahrer seinen Platz mit einem Passagier teilt. Lieber sollte man extra bezahlen, so dass dieser „Sitzplatz“ frei bleibt.

Wenn die Ladefläche voll ist, dann sitzt man halt auf dem Dach.

Ich würde lieber dreimal fahren um das zu vermeiden.

Anscheinend gibt es nichts, was man nicht auf dem Autodach transportieren kann.

Hier gibt’s Motorradketten.

Ich glaube, das war sogar die Toilette von einem Restaurant.

Einen Stuhl, zwei Spiegel, eine Schere und ein Kamm und man kann als Frisör arbeiten.

Garküchen in Phnom Penh.

Stelzenhaus in der Nähe vom Tonlé Sap See.

Die großen Tonkrüge sind wahrscheinlich dazu da um das Regenwasser zu speichern, welches als Trinkwasser benutzt wird.

Der Hafen und Markt von Kompong Chhnang waren unglaublich.

Es lag einfach überall Müll herum.

Irgendwann beobachtete ich jemand der fegte und Müll in einen Behälter tat. Als er damit fertig war, leerte er den Behälter in den Fluß.

In Kambodscha trägt man draussen auch gerne Schlafanzüge :-).

Noch ein Frisör und ein Gemüsehändler. Immerhin legen sie was unter das Gemüse.

Preisfrage: Wieviele Fahrräder kann man mit einem Pickup transportieren?

Ein sehr spannendes Land. Kann ich nur empfehlen als Reiseziel.

Wieder zurück in Bali

Seit den Sommerferien sind schon wieder einige Wochen vergangen und viel ist passiert. Deswegen mal ein paar Fotos.


Bin unter die Surfer gegangen :-).


So fahr ich dann zum Strand.


Sonnenaufgang auf dem Mount Batur Vulkan.


Das Kind von den Nachbarn kommt öfter mal zum Spielen bei uns vorbei. Vor kurzem hat sie damit angefangen unserer Bett zu machen.


Einmal hat sie auch beim Abwaschen mitgeholfen. Wir haben auch so viele aufregende Dinge in unserem Haus.


Der Bananenbaum vorher.


Die Bananenernte :-). Die Staude wiegt ca. 20 kg. Leider sind sie noch nicht ganz reif aber ich musste sie ernten, da der Baumstamm unter der Last zerbrochen ist.


Wir wissen schon gar nicht mehr, was wir mit den ganzen Papayas anfangen sollen. Sieben Bäume haben wir davon.


Zitronengras frisch aus dem Garten.


Tauchen auf Nusa Lembongan. Gibt wirklich sehr schöne Korallen und viele tolle Fische zu sehen.


Glasklares Wasser.


Gab ordentliche Wellen an dem Wochenende.


Mein T-Shirt ist schon ganz schön von der Sonne ausgeblichen.


Schon erstaunlich was für riesige Drachen die Einheimischen steigen lassen.

Gesammelte Fotos zum Thema Einkaufen

Ich war mal bei einem kleinen Stand in der Nachbarschaft einkaufen. Das Resultat waren Eier, Öl, Reis, Nudeln und Salz.

Wechselgeld. Wenn sie keine Münzen haben, bekommt man manchmal Bonbons als Ersatz.

Eine schöne, ordentliche Auswahl an getrocknetem Fisch.

In den Kanistern sind lebendige Fische drin. Damit fährt er rum und verkauft sie z.B. an die Leute, die abends an der Straße eine kleine Garküche aufbauen.

Ein Obststand. Leider nicht bei uns in der Nähe.

Der Kokosnussmann war da. Manchmal lassen wir uns junge Kokosnüsse (voll mit Kokoswasser) liefern. Wenn man etwas indonesisch sprechen kann und die richtigen Telefonnummern kennt, kann man sich sowieso einiges nach Hause bringen lassen.

Mit dem Wechselkurs von 1 Euro zu 15600 indonesischen Rupiah und dadurch, dass der größte Schein weniger als 8 Euro wert ist, trägt man immer riesige Mengen an Geldscheinen durch die Gegend. Auf dem Foto müssten 13 Millionen Rupiah sein (keine alltägliche Menge).

So sieht das aus, wenn Claire shoppen war :-).

Recycling gibt es hier eigentlich nicht. Aber Plastikflaschen und -becher kann man sammeln und irgendwo soll man dann pro Kilogramm(!) ungefähr 12 Cent bekommen.

Das sind Einsiedlerkrebse, die zum Teil bemalte Schneckenhäuser haben. Wohl ein Mini-Haustier für Kinder.