Bangkok: Fotos und erste Eindrücke

Thailändisches Neujahr – Songkran

Anlässlich des thailändischen Neujahrs (Songkran) fand in unserem Büro eine Zeremonie mit acht Mönchen statt, wo rund eine Stunde lang gebetet und gesungen wurde.

Alle Mönche waren über einen Bindfaden miteinander verbunden. Später gab es einen Teil, bei dem alle Anwesenden verbunden waren, indem sie sich alle an den Schultern angefasst haben.

Songkran ist berühmt dafür, dass drei Tage lang eine riesige Wasserschlacht stattfindet. Eine Variante: mit dem Auto rumfahren und Wasser mit Eimern den Passanten entgegenschleudern.

Andere Variante: Einen Stützpunkt am Bürgersteig aufbauen und alle vorbeifahrenden nassspritzen.
Wie man sehen kann, sind alle die mitspielen nass bis auf die Haut. Und auch manche die eigentlich nicht mitspielen wollten.

An einem der drei Tage bin ich auch mit einer Wasserpistole bewaffnet losgezogen und habe den halben Tag damit verbracht andere Leute nasszuspritzen und nassgespritzt zu werden. Das war echt ein Riesenspaß.
Aus naheliegenden Gründen konnte ich davon nicht so viele Fotos machen aber Google Bildersuche gibt einen guten Eindruck davon wie wild es dabei zugeht.

Es ist auch Tradition zu Songkran an unzähligen Zeremonien und Aktivitäten teil zu nehmen, die Glück, Reichtum, Gesundheit, Berühmtheit etc. versprechen. Zusammen mit ein paar Kollegen verbrachten wir den ganzen Tag damit diverse Tempel zu besuchen und an den traditionellen Aktivitäten teilzunehmen.

Von einem Mönch mit Eiswasser beträufelt zu werden gehört auch dazu.

Bei dem liegenden Buddha wirft man hunderte kleine Münzen in hunderte kleine Töpfe.

Wer gegen die Glocke schlägt wird berühmt.

Das war mehr Quatschfotos als Tradition.

Zu Neujahr baut man kleine Sandburgen innerhalb des Tempels. Der Gedanken dahinter ist, dass man so ausgleicht, dass man das ganze Jahr über zum Tempel geht und an den Schuhsohlen Sand vom Tempel wegträgt.

Alltag

Kaum zu sehen aber da arbeitet tatsächlich jemand an den Stromkabeln.

Der Kater meiner Mitbewohnerin fühlt sich sehr wohl in meinem Zimmer.

Sehr beliebt: Bars auf den Dächern der Hochhäuser. Bei Above 11 ist jeden Mittwoch Salsa.

Ich geh wieder öfter Salsa-Tanzen auch wenn die meisten leider kein Kubanisch können.

Sechs Kinder und jedes hat ein Telefon oder Tablet in der Hand.

22:21 Uhr und 31°C. Und jeden Tag 38°C.

Auf dem gigantischen Chatuak Wochenendmarkt sind wir irgendwann an der Abteilung mit Tieren vorbeigekommen, wo es zahllose Geschäfte gab, die Fische auf diese Art und Weise verkauft haben.

Tempel und so Zeug halt – für mich schon so alltäglich geworden, dass es mir kaum noch auffällt.

Von ganz oben kann man den Pool und Tennisplatz auf dem 12. Stockwerk sehen.

Pendeln

Die Sukhumvit-Bahnlinie entlang der unheimlich viel los ist. Es gibt jede Menge Malls, Restaurants, Bars, Nachtleben usw. was leicht von der Bahn zu erreichen ist. Die meiste Zeit halte ich mich eigentlich in Sukhumvit auf.

Fast egal wo man hingeht: es ist total voll. Ob auf dem Bürgersteig, in der Bahnstation, in dem Einkaufszentrum überall muss man sich durchkämpfen als wär man auf einem gut besuchten Flomarkt oder Rummel. Wenn ich pünktlich Feierabend mache, komme ich in den schlimmsten Berufsverkehr, wo ich erstmal ein paar Bahnen abwarten muss bevor ich mitkomme.

Kuscheln in der Bahn. Meistens komm ich nicht mal in die Nähe von einem Sitzplatz. Ab 22 Uhr sind die Chancen, sich hinsetzen zu können aber ganz gut. Zum Glück sind’s nur 4 Stationen bis zu meiner Arbeit.

Etwas anstrengend sind die überall installierten Video-Werbetafeln, die oft auch Ton haben. So wird man zum Teil sogar in Fahrstühlen mit Werbung bombardiert.

Oft ist auf den Bürgersteigen noch weniger Platz, weil dort haufenweise Stände aufgebaut sind.

Essen

Eins meiner neuen Lieblingsgerichte, frittiertes Hühnchen mit scharfen „Dressing“ und Kräutern.

Auch sehr lecker: Rindfleischsalat mit Chilisoße und rohem Knoblauch und Zwiebeln.

Ab und zu muss es mal eine Pho-Suppe sein.

Direkt um die Ecke von meiner Wohnung gibt es einen hippen Biergarten-Straßenküchen-Mix für Expats.

Die Straßenküchen, wo die Einheimischen essen, sind nur etwas weiter entfernt.

Leider kommt man dort mit englisch nicht weit und es gibt auch keine Menüs. Und wenn man mit Zeichensprache bestellt, erlebt man öfter mal eine Überraschung. Meist wenn ich abends von der Arbeit nach hause komme, hab ich wenig Lust auf Experimente und wähl die Expat-Variante.

Merkwürdiges

Tja.

Allgegenwärtig: seltsam, mehrdeutig benannte Massage-Salons.

Vokabeln aus der Kategorie Nachtleben bei einer Thailändisch-lernen App.

Wenn sie in der ersten Sitzung Selbstmord empfehlen, dann hat man wirklich nicht viel Zeit mit der Therapie verschwendet.

Zwischenspiel in Bangkok

Letzte Woche bin ich mal eben nach Bangkok gezogen.
Der Grund: Ich habe Arbeit gefunden! Yeah!

Cooler Job oder?
An der frischen Luft (naja, mehr oder weniger frisch), flexible Arbeitszeiten, hohes Maß an Eigenverantwortung und die Möglichkeit jeden Tag einen Einfluss auf das Leben von Tausenden Menschen zu haben :-).

Nee, ich arbeite natürlich wieder als Softwareentwickler. Und eigentlich hatte ich mich auf eine Stelle in Singapur beworben aber mein jetziger Chef hat mir eine Stelle in Bangkok angeboten, da ich hier besser ins Team passen würde. Da Claire in Singapur bleiben muss, ist es zeitlich begrenzt und danach darf ich dann von dem Büro in Singapur weiterarbeiten. Und so bin ich jetzt für 6 Monate nach Thailand gezogen.

Als ich am Tag meiner Ankunft am Flughafen in die S-Bahn gestiegen und in die Stadt gefahren bin, war alles noch ganz normal. Aber als ich dann zu Fuß zu meinem AirBnb gelaufen bin, merkte ich sofort, dass ich wieder im richtigen Asien war. Es war viel chaotischer, dreckiger und lauter als Singapur.

Ich glaube, viele asiatische Millionenstädte sind nicht besonders hübsch aber Bangkok kommt mir immer besonders häßlich vor. Die Stadt ist auch extrem voll und ständig herrscht Verkehrschaos. Moloch trifft es ganz gut.
Das leckere Essen und die günstigen Preise machen das zum Teil wieder wett.

Es musste wieder viel organisiert werden in den letzten Wochen: neues Bankkonto, Visum für Singapur und Thailand, thailändische SIM-Karte, Flugtickets, neue Krankenversicherung, U-/S-Bahnkarten für Bangkok, AirBnb für den Anfang und eine normale Wohnung für die restliche Zeit.

Am Samstag werd ich dann in eine nette, kleine WG ziehen. Das Haus sieht nicht ganz so schick aber ähnlich aus.

Jetzt muss ich nur noch die Stadt erkunden, Freunde finden und Thailändisch lernen.

Kreatives Englisch in Asien

In (Ost-/Südost-)Asien trifft man häufig auf einen – sagen wir mal – kreativen oder unbedarften Gebrauch der englischen Sprache. Zum Beispiel sieht man regelmässig Menschen, die Hemden tragen, bei denen die englische Aufschrift etwas fehl am Platz wirkt. Mir drängt sich dann immer die Frage auf, ob jene Menschen überhaupt verstehen, womit sie da herumlaufen. Aber auch im Stadtbild findet man immer wieder lustiges Englisch. Natürlich gibt es das nicht nur hier, sondern auch in Deutschland. Hier mal ein paar Beispiele aus Singapur:

Große Mädchen Küche? Was soll das sein? Meistens beschreibt man ja die Küche anhand des Essens oder des Herkunftlandes aber nicht nach denen, die es kochen?

„Wallet friendly“ also Geldbörsenfreundlich ist eine schöne Umschreibung für billig. Trifft möglicherweise genau den Nerv der sparsamen Singapurer.

In diesem Restaurant schreibt man die Bestellung selbst auf einen Zettel, den man dann der Bedienung gibt. Bei dem Bestellformular – dem order sheet – ist aber eine Kleinigkeit schief gelaufen.

Die Bierbauch-Bar. Das wirkt nicht so richtig anziehend auf mich. Es ist überhaupt auch etwas unklar, wie das gemeint ist. Wollen sie bierbäuchige Männer ansprechen oder kann man dort vielleicht besonders schöne Bierbäuche sehen. Beer belly dance?

Ein super Name natürlich. Aber ich glaube, da gibt es schon etwas anderes, was so heißt.

Erstgeborene Eier. Das erschließt sich mir nun gar nicht.

Singapur ist wohl auch das einzige Land der Welt, wo die Happy Hour „1 for 1“ heißt. Da bekommt man dann 2 Getränke und bezahlt nur für eins.

Fotos vom Urlaub auf Taiwan

Chiang Kai-shek Memorial

Taipei 101, ehemals höchstes Gebäude der Welt mit 508 Metern.

Typisches Straßenbild in Taipei.

Mein Lieblingsessen in Taiwan: Man sucht sich ein paar Zutaten aus, …

die dann in einer leckeren Brühe kurz gekocht werden.

Bubbletea!

In vielen Teilen Asiens steht Altes und Neues dicht nebeneinander.

Anzeige wie voll es auf der Damentoilette ist.

Englisch in Asien ist oft sehr lustig: Playboy-Tasche und eine Jacke mit „Godfather“ Aufschrift.

Ganz selbstverständlich: Hakenkreuz als Symbol für einen Tempel.

Ein Tempel.

Eingang zu einem Nachtmarkt. Voll mit kleinen Läden und Essensständen.

Grillen mit dem Flammenwerfer

Ich versteh nur Bahnhof.

Einladend aussehendes Mietshaus.

Belgische/Holländische Waffel mit Apfelmus und Zimt.

Asiatische Hipster mit Wollmützen und Birkenstock. Das war während ich eine halbe Stunde auf einem Platz im berühmten Din Tai Fung (Dumplings) gewartet habe.

Kaffees und Antiquitäten in der hippen Gegend nahe des Daan-Park.

Der Dschungel in der Stadt.

Winterurlaub Teil 3: Malaysia

Zum Abschluss waren wir für eine Woche in Malaysia. Die Orte, die wir besucht haben, waren ganz anders als Thailand oder Laos aber ebenfalls sehr schön.


Neben den Malaien gibt es in Malaysia auch einen großen Anteil an Chinesen und Indern. Dadurch sind die Städte (zumindest die, die wir auf der Malaiischen Halbinsel besucht haben) sehr vielseitig und interessant. So findet man fast immer ein Little India und ein Chinatown, mit vielen Läden und Restaurants speziell für diese Gruppen. Das Stadtbild wird besonders von den schönen Shophouses geprägt, diese bestehen aus einem Laden im Erdgeschoss und der Wohnung darüber. Es ist auch schön zu sehen wie Moscheen, Kirchen, buddhistische, taoistische und hinduistische Tempel friedlich nebeneinander stehen.

Die Bevölkerung von Malaysia ist sehr vielfältig. Nur die Hälfte der Einwohner von Malaysia sind ethnisch gesehen überhaupt richtige Malaysier (also Ureinwohner).
Das macht es auch etwas verwirrend in Malaysia. Normalerweise kann man ja ganz gut raten, wer Tourist und wer Einheimischer ist oder welche Sprache jemand wahrscheinlich spricht. Abgesehen von westlich aussehenden Menschen wie uns, kann man das in Malaysia kaum erkennen. Ein chinesisch aussehender Mensch kann chinesischer Tourist oder ein Malaysier sein. Viele der Malaysier, die wir getroffen haben sprechen sehr viele Sprachen: Malaysisch, Englisch, Chinesisch (Mandarin und/oder Hokkien) und Tamil. Und es ist komisch, wenn ich einem indisch oder chinesisch aussehendem Malaysier, mit dem ich vorher englisch gesprochen habe, dann auf Landessprache – also Malayisch – Danke oder Auf Wiedersehen sage.

Das mit dem Raten, woher jemand kommt, wird sowieso immer schwieriger. In Singapur, was 70% chinesisch-stämmig ist, bin ich beim Salsatanzen mit einer chinesisch aussehenden Frau ins Gespräch gekommen. Stellt sich raus, dass sie eine Touristin aus Australien ist. Oder in Thailand haben wir ein Tuktuk mit einem indisch anmutendem Mann geteilt, der am Ende aus München kam. Meistens wird ja vermutet, dass ich aus Frankreich komme aber in Thailand, gab es eine Gegend, in der offenbar viele Israelis Urlaub machen und so wurde ich dort mit Shalom angesprochen.


Neben den historischen Shophouses gibt es in Penang auch überraschend viele Hochhäuser.


Ein paar chinesische Großfamilien wohnen in Häusern auf Stelzen.


Wie eine ordentliche, saubere Kleinstadt.


Warum nicht direkt neben der Straße Schweine zerlegen. Kühlung ist sowieso völlig überbewertet.


Als Teetrinker wollte ich unbedingt die Teeplantagen in den Cameron Highlands besuchen. Überraschenderweise gab es in den Bergen viel mehr Gewächshäuser und Felder für Obst und Gemüse als Tee. Die andere große Sehenswürdigkeit – die Erdbeerfelder – haben wir aber ausgelassen.


Die Teepflanze wächst eigentlich als Strauch oder kleiner Baum. Zur einfacheren Ernte wird sie in den Plantagen wie eine kleine Hecke geschnitten. Gerntet wird heutzutage mit einer großen Heckenschere, mit der die oberste Schicht mit den jüngsten Blättern abgeschnitten wird. Ein frisch gepflücktes Teeblatt riecht und schmeckt kein bisschen nach Tee. Erst durch die Verarbeitung entsteht das Aroma.


Kuala Lumpur mit den Petronas Towers im Hintergrund.


Eine der Streetfood-Straßen in KL.


Die reichlich (fürchterlich) geschmückten Fahrradtaxis in Melakka bieten vor allem Stadttouren an. Sobald sie einen Kunden gefunden haben, schalten sie auch die unter dem Sitz versteckte Stereoanlage ein. Laut dröhnend und wummernd rollen sie dann durch die Altstadt.

Winterurlaub Teil 2: Laos

Nach Bangkok waren wir für knapp zwei Wochen in Laos unterwegs. Die Hauptstadt Vientiane war schön und ein sehr angenehmer Ort. Klein genug, dass man überall hinlaufen konnte. Aber nicht zu klein und genug Touristen, so dass es viel Auswahl gab und dennoch nicht zu touristisch war.

Es gab einige sehr leckere Gerichte in Laos. Zum Beispiel Zitronengras-Salat mit Kräutern, was zusammen mit Nüssen in einem Betelnussblatt gegessen wird.

Besonders abends gab es überall Essensstände.

Irgendwie ist da ein Stromkabel ins Bild geraten. Kann man das mit Photoshop nicht irgendwie entfernen? ;-)

Typisch Asien. Flipflops und Flipflop-Socken. Fehlen nur noch die Hello-Kitty Gesichtsmasken.

In der Nähe von Vientiane gibt es einen großen Garten voller Statuen, die vom Buddhis- und Hinduismus inspiriert sind.


Die Regenzeit war noch nicht lange vorbei und trotzdem war fast alles in Laos mit einer dicken, rot-brauen Staubschicht bedeckt.

Frische Baguettes mit Gemüse, Kräutern und ein paar nicht identifizierbaren Zutaten à la Bánh mì. Lecker!

Ich hab es nicht genau herausfinden können aber ich vermute, die Frauen, die dort mit Tisch und Stuhl am Strassenrand sitzen, Horoskope erstellen und verkaufen.

Fermentierter Fisch.

In Laos ißt man nicht nur alle Tiere, sondern auch alle Teile davon.

Die Märkte waren wieder sehr schön. Viel sauberer, frischer und ein vielfältigeres Angebot als auf Bali.

Leider ist in Laos auch die chinesische Medizin sehr verbreitet, wo jeder Quatsch als Heilmittel verkauft wird.

Wenigstens scheinen die meisten Heilmittel pflanzlicher Herkunft zu sein. In Südkorea waren auch viele teilweise exotische Tiere in den „Apotheken“.

Ich hab lange darauf gewartet, dass ein Sack Reis umfällt aber leider ist nichts passiert.

Auf den Märkten gibt es soviel zu entdecken. Dieser war so groß, dass ich mich fast verlaufen hab.

Gegrillte Fische, Vögel und noch ein paar nicht identifizierbare Dinge.

Fahrradtour in Vang Vieng. Diese kleine Stadt ist das Backpacker-Party-Ghetto von Laos. Für manche vielleicht das Highlight ihres Urlaubs aber wir waren froh nach zwei Tagen weiter zu reisen.

Unser Weihnachtsessen: Koreanisches Barbecue.

Vang Vieng war berühmt für das Happy Tubing, wo man auf einem aufgeblasenen Autoreifen den Fluß hinunter getrieben ist und sich dabei an den am Ufer gebauten Bars mit Drinks versorgt hat. Dabei sind wohl zu viele besoffene Touristen ertrunken, so dass die Bars geschlossen wurden und das Ganze etwas gesitteter zugeht.

Die Busfahrten in Laos werden wir so schnell bestimmt nicht vergessen. 8 Stunden im Minibus, 6 davon durch die Berge. Durch die vielen Kurven und die Raserei unseres Fahrers fühlten wir uns wie in einer Achterbahn. Bei diesen Fahrten bin ich das erste Mal in meinem Leben ein bisschen seekrank im Auto geworden. Viele der Laoten waren weniger gewöhnt und erbrachen sich in Plastiktüten.

Bequem war es leider auch nicht. In Laos werden die Busse bis auf den letzten Platz vollgestopft. Die beiden in der Mitte sitzen auf kleinen Plastikhockern im Gang! Auch bei der 16-stündigen Fahrt mit dem Nachtbus nach Thailand gab es ein paar Pechvögel, die keinen richtigen Sitz mehr abbekommen haben und die Nacht auf einem Hocker verbringen mussten.

Plain of Jars oder Ebene der Steinkrüge bei Phonsavan. In diesem Gebiet befinden sich hunderte über 1500 Jahre alte Steinkrüge.

Während des Vietnamkriegs wurden von der USA viele Bomben und Landminen über Laos abgeworfen. Große Teile von Laos sind auch heute noch nicht geräumt. Die Ebene der Steinkrüge wurde teilweise geräumt, damit es von Touristen besucht werden kann. Jedoch gibt es überall Markierungen im Boden, die kennzeichnen, wo der sichere Bereich endet. Das ist wirklich krass, wenn man sich nicht frei in der Natur bewegen kann aus Angst, dass man auf eine Landmine treten könnte.

Es ist bis heute unklar, für welchen Zweck die Steinkrüge geschaffen wurden. Manche Wissenschaftler vermuten, dass sie für Begräbnisse verwendet wurden und dass diese Ansammlungen so etwas wie Friedhöfe sind. Die Einheimischen sagen jedoch, dass früher die Könige daraus ihren Whisky tranken.

Oder wurden sie möglicherweise dafür geschaffen, dass wir heute alberne Fotos machen können?

Da Phonsavan schwer zu erreichen ist und es ausser die Ebene der Tonkrüge nicht viel zu bieten hat, gibt es nur sehr wenige Touristen. Niemand hat uns dort behelligt, nicht einmal die Tuktuk Fahrer haben uns angesprochen! Die Hotels und Restaurants konzentrierten sich in einem kleinen Teil der Stadt, wo wir auch ständig die gleichen Leute trafen. In der restlichen Stadt sind wir fast nie einem anderen Touristen begegnet. Einmal, nachdem wir lange auf dem Markt herum gelaufen sind, haben wir ein paar Japaner getroffen, die sich so über uns gefreut haben, dass sie uns was von ihrem Essen zum Probieren angeboten haben.

Tote Fledermäuse, Vögel, Eichhörnchen(?) und Maden zum Verkauf.

Obwohl der Krieg eigentlich im Nachbarland stattfand, hat die USA mehr Bomben über Laos abgeworfen als im 2. Weltkrieg. Überrest von Bomben ist allgegenwärtig und wird kreativ verwendet. Unter anderem werden auch Löffel und Schmuck aus dem Metall von Bomben gefertigt. Dadurch dass Schrotthändler relativ viel Geld für altes Metall bezahlen, lassen sich die Bomben gut verkaufen. Viele Menschen und auch viele Kinder suchen nun nach nicht explodierten Bomben und Minen und jeden Tag verlieren einige davon ihr Leben oder werden verstümmelt.

Das Markenzeichen von Luang Prabang: Mönche und Tempel.

Inzwischen ist die Altstadt Luang Prabangs überfüllt von Highend-Touristen, die – im Gegensatz zu den Backpackern in Vang Vieng – Kunst, Kultur, gutes Essen und feine Hotels schätzen.

Die Tempel scheinen mir (verglichen mit den Nachbarländern) einzigartig in ihrem Stil zu sein und sind sehr sehenswert.

Luang Prabang ist umgeben von zwei Flüssen und einer schönen Hügellandschaft.

Durch die Touristenmassen wird überall Eintritt und Wegegeld verlangt, wie auch bei dieser Holzbrücke.

Wasserfälle gibt’s ja auch fast überall. Die Kuang Si Wasserfälle waren aber wirklich sehenswert.

Zuerst viele, kleine Stufen.

Dann eine große, vielleicht 20m hohe Stufe. Oben angekommen kann man sogar den Fluß überqueren.

Leider kann man kaum erkennen, wie hoch es wirklich ist.

Buddhistische Mönche leben traditionellerweise von Almosen in Form von Lebensmitteln, die sie allmorgendlich von Gläubigen erhalten. In Luang Prabang hat sich dieses schöne Ritual leider zu einem Touristenspektakel entwickelt. Lange vor Sonnenaufgang werden die Touristen in unzähligen Busladungen zu den Tempeln gefahren um auf die Mönche zu warten. Als wir uns morgens zu Fuß auf den Weg machten, wurden wir an jeder Ecke von Verkäufern belästigt, die uns dazu bringen wollten Lebensmittel zu kaufen, so dass wir an dem Ritual teilnehmen können (Angeblich würden sie sogar Sachen verkaufen, die die Mönche gar nicht essen dürfen und dementsprechend später wegwerfen würden). Glücklicherweise sind die meisten Busse an uns vorbeigefahren und bei dem Tempel warteten nur Wenige. Aber sobald die Mönche auf die Straße traten um die Almosen zu empfangen, begann ein Blitzlichtgewitter wie bei einer Preisverleihung. Das ist wirklich schade, dass man dieses Ritual nicht mehr in Stille beobachten kann, weil die Meisten wild durch die Gegend rennen um Fotos zu machen.

Winterurlaub Teil 1: Thailand

Wir waren im Winter wieder in Südostasien unterwegs. Diesmal haben wir Thailand, Laos und Malaysia besucht. Da wir lange unterwegs waren und es viele Fotos gibt, fange ich mal mit Thailand an.
Die Gesamtroute war:
Bangkok, Vientiane, Vang Vieng, Plain of Jars (Phonsavan), Luang Prabang, Chiang Mai, Railay Beach, Krabi, Trang, Penang, Cameron Highlands, Kuala Lumpur, Melakka und Singapur.


Typisch Bangkok. Große Straßen, Wolkenkratzer, Malls, Skytrain und Überführungen für Fußgänger.


Im Inneren einer der teuren Malls.


Asiaten lieben es sich und ihre Freunde zu fotographieren. Da sind Weihnachten und hunderte von Snoopy-Figuren eine willkommene Gelegenheit.


Schlittschuhlaufen in einer Mall.


Auch typisch Bangkok bzw. Thailand: Streetfood. In der Nähe unserer Unterkunft gab es diese Straße, die jeden Abend voller Essensstände war.


Das thailändische Essen war eine schöne Abwechslung und sehr lecker.


Das Straßenessen ist eigentlich so praktisch aber nicht vorstellbar in Deutschland. Es ist überraschend, wie selten wir krank werden, wenn man bedenkt, wie oft wir bei solchen und ähnlichen Ständen essen.


Die berühmten Tempel in Bangkok haben wir natürlich auch besucht.


Thailands Tempel sind immer ganz schön aber sie sind so gepflegt und restauriert, dass man ihnen nie ansieht wie alt sie überhaupt sind. Das finde ich immer schade, da dadurch für mich viel von der Bedeutung verloren geht.


Im Nachtzug zur laotischen Grenze. Am Bahnhof konnten wir dann doch Tickets für den nächsten Tag kaufen.


Morgens auf dem Weg zur Grenze in der Nähe von Nong Khai.


Die Laos Bilder folgen dann in einem weiteren Teil. Also, Sprung zwei Wochen weiter nach Chiang Mai. Dort besuchten wir einen Zipline-Park bzw. Seilrutschen-Park. Ganz nett so von Baum zu Baum zu zippen. Nach einer Weile wird es aber etwas langweilig, da gefallen mir Kletterparks besser.


In Chiang Mai waren wir auch in einem 3D Museum, wo man gut alberne Fotos machen kann.


Sieht doch schon ganz gut aus wie ich surfe, oder?


Ein Ort, der sich wirklich stark verändert hat seit meiner letzten Thailand-Reise, ist Railay Beach. Durch die schönen Strände und die tollen Kalkfelsen war Railay auch damals schon ziemlich entwickelt. 2008 gab es bereits erste Resorts, in denen sich auch Pauschaltouristen wohlfühlen würden. Jedoch mindestens die Hälfte, wenn nicht die Mehrheit war für Backpacker ausgerichtet. Es gab einfache Hotels, billige Bungalows und haufenweise billige Bars und Restaurants. Als wir im Winter da waren, gab es fast nur noch teure Resorts, wo alte, verschimmelte Bungalows nun 100$ pro Nacht kosten. Eine anständige Unterkunft liegt dann bei 150$ oder 200$ (nur irgendwo hinten im Wald bei den Generatoren soll es wohl noch Hütten für 10$ geben). Und dass wo man fast überall in Thailand für 20$ Zimmer mittleren Niveaus bekommen kann. Das war eine ganz schöne Überraschung, als wir da ohne Reservierung auftauchten.


In der Nachbarbucht Tonsai wurden erst kürzlich die alten Bungalows auf einer Fläche von 30.000 m² platt gemacht um Platz für ein neues Resort zu schaffen.


So sah die Toilette aus, die sich die überteuerten Restaurants an der Westseite von Railay Beach geteilt haben. Und mit überteuert meine ich 5 mal so teuer wie Chiang Mai.


Aber es ist trotzdem toll dort.


Meistens hab ich den Eindruck das Asiaten (minimale Pauschalisierung) sehr höflich, zurückhaltend sind und direkte Konfrontation scheuen. Deswegen ist es dann ein wenig überraschend, wenn man sieht wie explizit ihre Fruchtbarkeitssymbole sind, so wie hier in diesem Tempel. In Japan gibt es sogar ein Penis Festival.


Ein Höhepunkt von Railay ist die Lagune, die sich in der Mitte eines großen Kalkfelsen befindet. Dorthin führt nur ein mehrstündiger, ziemlich anspruchsvoller Kletterweg. Wir hatten ein bisschen Pech, da es durch den Regen sehr matschig und rutschig war. Am Anfang haben wir uns noch über die ganzen überall mit Matsch beschmierten Touristen gewundert :-).


Im Dschungel auf dem Weg zur Lagune.

Fortsetzung folgt.

Wieder zurück auf Bali

Nach einem langen Winterurlaub sind wir wieder zurück auf Bali. Diesmal gab es keine bösen Überraschungen wie beim letzten Mal.

Vier Wochen waren wir unterwegs und sind wieder viel herumgekommen. Angefangen haben wir in Bangkok und bereisten dann in einem großen Bogen Laos und Nordthailand. Anschliesslich Südthailand und weiter nach Malaysia.

Wir haben viele tolle Ausflüge gemacht, viele neue und leckere Sachen gegessen, viel rumgelaufen, haben viele unbequeme Stunden in Bussen verbracht, interessantes und seltsames gesehen, viel Toast mit Erdbeermarmelade zum Frühstück gegessen und unzählige Bewertungen gelesen.
Schön wars.

Hier sind schonmal die ersten Urlaubsfotos.







Vogel- und Reptilienpark

Kürzlich haben wir den Vogelpark in Bali besucht, in dem es viele bunte, vor allem tropische Vögel aus aller Welt zu sehen gibt. Der Park war viel besser angelegt als ich erwartet hatte mit großen, begehbaren Volieren und vielen frei herumlaufenden Vögeln.

Wirklich erstaunlich wie riesig Pelikane sind.

Den vom Aussterben bedrohten Balistar gibt es nur auf Bali.
Die Balinesen halten sich gerne kleinere Singvögel. Die Käfige werden tagsüber draussen in der Nähe vom Hauseingang oder den Fenstern aufgehangen, so dass keine bösen Geister in das Haus eindringen können.


Ein Nashornvogel

An verschiedenen Stellen im Park stehen Pfleger, die einem die Vögel auf die Arme und Schultern setzen und dann davon Fotos machen. Es ist bemerkenswert wie fortschrittlich diese Zusatzeinahme organisiert ist. Die Kameras verfügen über WLAN und schicken die Fotos sofort zu der Station am Ausgang, bei der man die Bilder dann kaufen kann. Innerhalb von zwei, drei Minuten sind die neuen Bilder da. Zusätzlich bekommt man eine Nummer um die Bilder leichter wieder zu finden. Das heißt die Bilder auf der Kamera müssen auch manuell oder automatisch getaggt werden. Auch das Ankucken und Aussuchen der Fotos ist sehr professionell.
So ein Service hat natürlich seinen Preis: Ein Fotoalbum mit ein paar Bildern kostet dann auch gleich 40$. Und wenn man ein Foto digital haben will vermutlich 10$ pro Bild. Immerhin sind die Fotografen so nett und machen auch Fotos mit den eigenen Kameras.

Sehr lustig, dass sich der Papagei auf den Rücken legen lässt und dann auch so bleibt. Der schwarze ist ein Kakadu

Bei der Raubvögelshow wurden verschiedene Raubvögel vorgeführt. Bei ein paar wurden Speckstreifen in die Luft geworfen und die Greifvögel haben sie aus der Luft gegriffen. Dann – als Höhepunkt – wurde einer Touristin so ein Streifen auf dem Kopf gelegt. Sie hat nur ein paar Haare lassen müssen.

Da gleich nebenan der Reptilienpark war, sind wir dort auch kurz reingegangen.

Die Leguane waren sehr putzig.

Diese Schildkröte hat kein so schönes Leben in dem Zoo, da sie ständig von irgendwelchen Besuchern hochgehoben wird um Fotos zu machen. Gegen ein bisschen Trinkgeld / Bestechung sagen die Pfleger nichts, sondern helfen sogar noch dabei. Einerseits war es schön, dass man sehr nah an die Tiere heran konnte aber als ich gesehen hab wie manche Besucher die Tiere hochheben oder versuchen sie zu streicheln, fand ich das etwas übergriffig.

Ein traditionelles Tongkonan-Haus des Toraja Volkes, das auf der Insel Sulawesi lebt.

Unser Alltag auf Bali

Das Allererste, was ich morgens mache, ist die Klimaanlage auszuschalten. Wir schlafen eigentlich immer mit Klimaanlage. Das ist ein Luxus, den wir uns gönnen, da es sich mit angenehm kalten 26 °C viel besser schläft (zusätzlich zu den zwei Klimaanlagen haben wir auch fünf Ventilatoren in dem Haus!). In den Wintermonaten (der Südhalbkugel) könnte man auch mit offenem Fenster schlafen aber das trauen wir uns nicht aus Angst vor Einbrechern. Unsere Fenster haben keine einbruchsichere Kippstellung. Sobald sie offen sind, kann man sehr leicht von außen reinkommen. Dazu kommt, dass die Einbruchsrate leider ziemlich hoch auf Bali ist. Die meisten Ausländer leben auch in großen Villas mit Pools, so dass sehr leicht zu erkennen ist, wo es etwas zu holen gibt. Während des letzten Jahres wurde bei vielen von unseren Freunden eingebrochen. Einer hatte mit sechs Einbrüchen in 10 Monaten extrem viel Pech. Manche haben auch Einbrecher bei der Rückkehr überrascht oder wurden sogar bestohlen während sie schliefen. Wir hatten bisher Glück. Aber deswegen bleiben nachts die Fenster zu. Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, haben wir einen 50 kg schweren Safe, der an der Wand befestigt ist, angeschafft. Dort schließen wir immer unsere Wertsachen und Laptops ein. Selbst wenn wir nur für eine halbe Stunde das Haus verlassen.

Ganz angenehm ist, dass man sich wenig Gedanken darum machen muss, ob es kälter oder wärmer geworden ist und ob man sich deswegen anders anziehen sollte. Ich kann jeden Tag kurze Hosen und T-Shirt tragen. Nur in Ausnahmen ziehe ich lange Hosen an, z.B. wenn ich zur Ausländerbehörde gehe oder tagsüber als Sonnenschutz und abends gegen Mücken. Socken und richtige Schuhe brauche ich nur selten. Als es im Wintermonat August kälter war, habe ich zum Rollerfahren abends einen Pulli getragen. Es ist erstaunlich wie unwichtig Wetterberichte hier sind. Außer „Es ist heiß heute“ spricht man auch nicht über das Wetter. Nur in der Regenzeit ist es wichtig immer Regenjacke und -hose dabei zu haben, da es oft überraschend regnet und innerhalb von einer Minute ist man dann klatschnass.

Die Wettervorhersage für diese Woche

Weniger schön ist dagegen, dass man unbedeckte Haut vor der Sonne und den Mücken schützen muss. Und zwar das ganze Jahr über. Auf Bali gibt es zwar kein Malaria mehr aber Dengue ist weit verbreitet. Die Zahl der Denguefälle in unserem Bekanntenkreis ist leider auch ziemlich hoch. Teilweise auch mit Behandlung im Krankenhaus. Und so reiben wir uns meistens gleich nach dem Duschen erst mit Sonnencreme und dann mit Soffel, dem Mückengift ein. An die Sonne hat sich unsere Haut etwas gewöhnt, so dass wir nicht immer oder weniger Sonnencreme brauchen. Dennoch benutze ich einmal am Tag Sonnencreme und ein bis zweimal am Tag Soffel. Gerade das Mückengift ist ziemlich lästig, da es in den Augen brennt, wenn man sie versehentlich anfasst oder in den Kratzern oder kleinen Wunden die man an den Armen und Beinen hat. Und in den Mund bekommen sollte man es auch nicht.

Die aktuelle Sammlung

Die Versorgung mit Wasser funktioniert auch ein bisschen anders hier. Wir bekommen unser Wasser von einem Brunnen mit Pumpe der hinter dem Haus steht. Das Grundwasser ist aber nicht trinkbar, deswegen muss ich vom Laden gegenüber alle paar Tage eine große 19l Wasserflasche holen. Gerade zu Beginn mussten wir immer daran denken nicht beim Duschen oder Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken.
Das mit dem Abwasser ist mir immer noch schleierhaft. Eindeutig ist nur das Wasser vom Küchenwaschbecken, das versickert einfach hinter dem Haus. Für die Toiletten scheint es entweder einen Tank zu geben, der dann ab und zu geleert werden müsste (noch nie jemand gesehen) oder es fließt in eine Grube und versickert dort langsam.

Unser Trinkwasserbehälter

Wir kochen mit Gas, was ganz praktisch ist. Einziger Nachteil ist nur, dass es natürlich keine Gasleitung zum Haus gibt. Statt dessen haben wir eine Gasflasche, die wir alle ein bis zwei Monate austauschen.
Beim Strom gibt es auch eine Besonderheit und zwar ist es ein Prepaid-System. Am Haus befindet sich ein Stromzähler, auf dem unser aktuelles Guthaben in Kilowattstunden angezeigt wird. Ungefähr einmal im Monat fahr ich dann zu einer Post oder einem Handyladen und kaufe neuen Strom :-). Ich erhalte dann einen Aufladecode, den ich am Zähler eingeben kann und zack ist das neue Guthaben da.

Viele Expats lassen diese Erledigungen von ihren Haushaltshilfen erledigen. Eine Vollzeithilfe kostet ungefähr 150$ im Monat. Die Absprachen sind sehr unterschiedlich aber meist bedeutet Vollzeit 6 mal die Woche für 3 bis 6 Stunden täglich. Zu den Aufgaben gehört dann putzen, abwaschen, kochen und einkaufen. Pool und Garten wird meistens von einem weiteren Angestellten übernommen. Wenn man Kinder hat noch eine Nanny. Gegebenenfalls auch noch ein Fahrer. Und ein Nachtwächter.
Wir haben auch eine Haushaltshilfe aber er kommt nur zweimal die Woche für jeweils anderthalb Stunden. Das ist ausreichend für uns.

Um wenigstens nachts Ruhe vor den Mücken zu haben schlafen wir immer unter einem Moskitonetz.