Vogel- und Reptilienpark

Kürzlich haben wir den Vogelpark in Bali besucht, in dem es viele bunte, vor allem tropische Vögel aus aller Welt zu sehen gibt. Der Park war viel besser angelegt als ich erwartet hatte mit großen, begehbaren Volieren und vielen frei herumlaufenden Vögeln.

Wirklich erstaunlich wie riesig Pelikane sind.

Den vom Aussterben bedrohten Balistar gibt es nur auf Bali.
Die Balinesen halten sich gerne kleinere Singvögel. Die Käfige werden tagsüber draussen in der Nähe vom Hauseingang oder den Fenstern aufgehangen, so dass keine bösen Geister in das Haus eindringen können.


Ein Nashornvogel

An verschiedenen Stellen im Park stehen Pfleger, die einem die Vögel auf die Arme und Schultern setzen und dann davon Fotos machen. Es ist bemerkenswert wie fortschrittlich diese Zusatzeinahme organisiert ist. Die Kameras verfügen über WLAN und schicken die Fotos sofort zu der Station am Ausgang, bei der man die Bilder dann kaufen kann. Innerhalb von zwei, drei Minuten sind die neuen Bilder da. Zusätzlich bekommt man eine Nummer um die Bilder leichter wieder zu finden. Das heißt die Bilder auf der Kamera müssen auch manuell oder automatisch getaggt werden. Auch das Ankucken und Aussuchen der Fotos ist sehr professionell.
So ein Service hat natürlich seinen Preis: Ein Fotoalbum mit ein paar Bildern kostet dann auch gleich 40$. Und wenn man ein Foto digital haben will vermutlich 10$ pro Bild. Immerhin sind die Fotografen so nett und machen auch Fotos mit den eigenen Kameras.

Sehr lustig, dass sich der Papagei auf den Rücken legen lässt und dann auch so bleibt. Der schwarze ist ein Kakadu

Bei der Raubvögelshow wurden verschiedene Raubvögel vorgeführt. Bei ein paar wurden Speckstreifen in die Luft geworfen und die Greifvögel haben sie aus der Luft gegriffen. Dann – als Höhepunkt – wurde einer Touristin so ein Streifen auf dem Kopf gelegt. Sie hat nur ein paar Haare lassen müssen.

Da gleich nebenan der Reptilienpark war, sind wir dort auch kurz reingegangen.

Die Leguane waren sehr putzig.

Diese Schildkröte hat kein so schönes Leben in dem Zoo, da sie ständig von irgendwelchen Besuchern hochgehoben wird um Fotos zu machen. Gegen ein bisschen Trinkgeld / Bestechung sagen die Pfleger nichts, sondern helfen sogar noch dabei. Einerseits war es schön, dass man sehr nah an die Tiere heran konnte aber als ich gesehen hab wie manche Besucher die Tiere hochheben oder versuchen sie zu streicheln, fand ich das etwas übergriffig.

Ein traditionelles Tongkonan-Haus des Toraja Volkes, das auf der Insel Sulawesi lebt.