Urlaub in Berlin 2015

Vier Wochen Urlaub in Berlin gehen heute zuende. Es war eine wunderschöne Zeit. Vier Wochen prall gefüllt mit Treffen mit Familie und Freunden. Es war schön soviele von euch wieder zu sehen, zusammen zu essen, sich zu unterhalten, tanzen zu gehen und all die anderen Dinge. Es war auch toll wieder in Berlin unterwegs zu sein und bekannte Orte wieder zu sehen und neue zu entdecken.
Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen nächstes Jahr!

Morgen fängt unser neues Abenteuer so richtig an. Gleich am Anfang stehen Wohnungssuche, Vorstellungsgespräche, Jobsuche, sich in der Stadt zurecht finden, Freunde finden und all die Probleme, von denen wir jetzt noch gar nichts wissen. Ich bin gespannt.

Mein alter Kiez am Südkreuz in Tempelhof.


Abendessen im Garten mit Brot und Bier und KÄSE :-).

Mehr deutsches Essen: Kassler, Sauerkraut und Kartoffeln.

Picknick auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof.

Schön mal wieder über die Landebahn zu fahren.

Kreatives Guerilla-Gardening auf dem Flughafen.

Tanzen an der Spree.

Seit langem mal wieder die Mauerparkkaraoke besucht. Gab wirklich viele gute Sänger und Sängerinnen.

Kultur auftanken in der Lesebühne. Damit das ganze nicht zu trocken ist, wird es mit Bier und Musik aufgelockert.

Gepflegt betrinken mit belgischen Bieren.

Noch mehr Open-Air Tanzen. Diesmal am Monbijou-Park.

Mehr deutsches Essen: Bratkartoffeln mit Würstchen und Senf :-).

Winterurlaub Teil 3: Malaysia

Zum Abschluss waren wir für eine Woche in Malaysia. Die Orte, die wir besucht haben, waren ganz anders als Thailand oder Laos aber ebenfalls sehr schön.


Neben den Malaien gibt es in Malaysia auch einen großen Anteil an Chinesen und Indern. Dadurch sind die Städte (zumindest die, die wir auf der Malaiischen Halbinsel besucht haben) sehr vielseitig und interessant. So findet man fast immer ein Little India und ein Chinatown, mit vielen Läden und Restaurants speziell für diese Gruppen. Das Stadtbild wird besonders von den schönen Shophouses geprägt, diese bestehen aus einem Laden im Erdgeschoss und der Wohnung darüber. Es ist auch schön zu sehen wie Moscheen, Kirchen, buddhistische, taoistische und hinduistische Tempel friedlich nebeneinander stehen.

Die Bevölkerung von Malaysia ist sehr vielfältig. Nur die Hälfte der Einwohner von Malaysia sind ethnisch gesehen überhaupt richtige Malaysier (also Ureinwohner).
Das macht es auch etwas verwirrend in Malaysia. Normalerweise kann man ja ganz gut raten, wer Tourist und wer Einheimischer ist oder welche Sprache jemand wahrscheinlich spricht. Abgesehen von westlich aussehenden Menschen wie uns, kann man das in Malaysia kaum erkennen. Ein chinesisch aussehender Mensch kann chinesischer Tourist oder ein Malaysier sein. Viele der Malaysier, die wir getroffen haben sprechen sehr viele Sprachen: Malaysisch, Englisch, Chinesisch (Mandarin und/oder Hokkien) und Tamil. Und es ist komisch, wenn ich einem indisch oder chinesisch aussehendem Malaysier, mit dem ich vorher englisch gesprochen habe, dann auf Landessprache – also Malayisch – Danke oder Auf Wiedersehen sage.

Das mit dem Raten, woher jemand kommt, wird sowieso immer schwieriger. In Singapur, was 70% chinesisch-stämmig ist, bin ich beim Salsatanzen mit einer chinesisch aussehenden Frau ins Gespräch gekommen. Stellt sich raus, dass sie eine Touristin aus Australien ist. Oder in Thailand haben wir ein Tuktuk mit einem indisch anmutendem Mann geteilt, der am Ende aus München kam. Meistens wird ja vermutet, dass ich aus Frankreich komme aber in Thailand, gab es eine Gegend, in der offenbar viele Israelis Urlaub machen und so wurde ich dort mit Shalom angesprochen.


Neben den historischen Shophouses gibt es in Penang auch überraschend viele Hochhäuser.


Ein paar chinesische Großfamilien wohnen in Häusern auf Stelzen.


Wie eine ordentliche, saubere Kleinstadt.


Warum nicht direkt neben der Straße Schweine zerlegen. Kühlung ist sowieso völlig überbewertet.


Als Teetrinker wollte ich unbedingt die Teeplantagen in den Cameron Highlands besuchen. Überraschenderweise gab es in den Bergen viel mehr Gewächshäuser und Felder für Obst und Gemüse als Tee. Die andere große Sehenswürdigkeit – die Erdbeerfelder – haben wir aber ausgelassen.


Die Teepflanze wächst eigentlich als Strauch oder kleiner Baum. Zur einfacheren Ernte wird sie in den Plantagen wie eine kleine Hecke geschnitten. Gerntet wird heutzutage mit einer großen Heckenschere, mit der die oberste Schicht mit den jüngsten Blättern abgeschnitten wird. Ein frisch gepflücktes Teeblatt riecht und schmeckt kein bisschen nach Tee. Erst durch die Verarbeitung entsteht das Aroma.


Kuala Lumpur mit den Petronas Towers im Hintergrund.


Eine der Streetfood-Straßen in KL.


Die reichlich (fürchterlich) geschmückten Fahrradtaxis in Melakka bieten vor allem Stadttouren an. Sobald sie einen Kunden gefunden haben, schalten sie auch die unter dem Sitz versteckte Stereoanlage ein. Laut dröhnend und wummernd rollen sie dann durch die Altstadt.

Podcast: Korruption in Indonesien

Podcasts sind mittlerweile ein beliebtes Format im Internet. Zu allen möglichen Themen gibt es Leute die alleine oder mit anderen zusammen ihre Gedanken austauschen und sich dabei aufnehmen. Ein Vorteil gegenüber Texten, die man lesen muss ist, dass man nebenbei zuhören kann und es oft auch unterhaltsamer ist.
Ich wollte das gerne ausprobieren und hab einfach mal ein paar Geschichten zum Thema Korruption aufgenommen. Es hört sich wahrscheinlich nicht so gut an, da ich kein richtiges Mikrofon habe. Ich hatte mir auch nur ein paar Stichpunkte aufgeschrieben und überraschenderweise sind trotzdem 23 Minuten zusammen gekommen.
Ich würd mich sehr über Rückmeldungen von euch freuen. Gefällt euch das? Wie ist die Tonqualität? Soll ich das weiter verfolgen?

Oder zum Herunterladen

Weiterführende Links
Film: Act of Killing
Wikipedia Artikel zum Film
Zeitungartikel über Wähler-Bestechungen bei Wahlen
Buch Hotel K über die Zustände in Balis Gefängnis
Gefühlt gibt es jeden Tag einen Artikel über eine Festnahme wegen Korruption. Das ist der von heute

Winterurlaub Teil 2: Laos

Nach Bangkok waren wir für knapp zwei Wochen in Laos unterwegs. Die Hauptstadt Vientiane war schön und ein sehr angenehmer Ort. Klein genug, dass man überall hinlaufen konnte. Aber nicht zu klein und genug Touristen, so dass es viel Auswahl gab und dennoch nicht zu touristisch war.

Es gab einige sehr leckere Gerichte in Laos. Zum Beispiel Zitronengras-Salat mit Kräutern, was zusammen mit Nüssen in einem Betelnussblatt gegessen wird.

Besonders abends gab es überall Essensstände.

Irgendwie ist da ein Stromkabel ins Bild geraten. Kann man das mit Photoshop nicht irgendwie entfernen? ;-)

Typisch Asien. Flipflops und Flipflop-Socken. Fehlen nur noch die Hello-Kitty Gesichtsmasken.

In der Nähe von Vientiane gibt es einen großen Garten voller Statuen, die vom Buddhis- und Hinduismus inspiriert sind.


Die Regenzeit war noch nicht lange vorbei und trotzdem war fast alles in Laos mit einer dicken, rot-brauen Staubschicht bedeckt.

Frische Baguettes mit Gemüse, Kräutern und ein paar nicht identifizierbaren Zutaten à la Bánh mì. Lecker!

Ich hab es nicht genau herausfinden können aber ich vermute, die Frauen, die dort mit Tisch und Stuhl am Strassenrand sitzen, Horoskope erstellen und verkaufen.

Fermentierter Fisch.

In Laos ißt man nicht nur alle Tiere, sondern auch alle Teile davon.

Die Märkte waren wieder sehr schön. Viel sauberer, frischer und ein vielfältigeres Angebot als auf Bali.

Leider ist in Laos auch die chinesische Medizin sehr verbreitet, wo jeder Quatsch als Heilmittel verkauft wird.

Wenigstens scheinen die meisten Heilmittel pflanzlicher Herkunft zu sein. In Südkorea waren auch viele teilweise exotische Tiere in den „Apotheken“.

Ich hab lange darauf gewartet, dass ein Sack Reis umfällt aber leider ist nichts passiert.

Auf den Märkten gibt es soviel zu entdecken. Dieser war so groß, dass ich mich fast verlaufen hab.

Gegrillte Fische, Vögel und noch ein paar nicht identifizierbare Dinge.

Fahrradtour in Vang Vieng. Diese kleine Stadt ist das Backpacker-Party-Ghetto von Laos. Für manche vielleicht das Highlight ihres Urlaubs aber wir waren froh nach zwei Tagen weiter zu reisen.

Unser Weihnachtsessen: Koreanisches Barbecue.

Vang Vieng war berühmt für das Happy Tubing, wo man auf einem aufgeblasenen Autoreifen den Fluß hinunter getrieben ist und sich dabei an den am Ufer gebauten Bars mit Drinks versorgt hat. Dabei sind wohl zu viele besoffene Touristen ertrunken, so dass die Bars geschlossen wurden und das Ganze etwas gesitteter zugeht.

Die Busfahrten in Laos werden wir so schnell bestimmt nicht vergessen. 8 Stunden im Minibus, 6 davon durch die Berge. Durch die vielen Kurven und die Raserei unseres Fahrers fühlten wir uns wie in einer Achterbahn. Bei diesen Fahrten bin ich das erste Mal in meinem Leben ein bisschen seekrank im Auto geworden. Viele der Laoten waren weniger gewöhnt und erbrachen sich in Plastiktüten.

Bequem war es leider auch nicht. In Laos werden die Busse bis auf den letzten Platz vollgestopft. Die beiden in der Mitte sitzen auf kleinen Plastikhockern im Gang! Auch bei der 16-stündigen Fahrt mit dem Nachtbus nach Thailand gab es ein paar Pechvögel, die keinen richtigen Sitz mehr abbekommen haben und die Nacht auf einem Hocker verbringen mussten.

Plain of Jars oder Ebene der Steinkrüge bei Phonsavan. In diesem Gebiet befinden sich hunderte über 1500 Jahre alte Steinkrüge.

Während des Vietnamkriegs wurden von der USA viele Bomben und Landminen über Laos abgeworfen. Große Teile von Laos sind auch heute noch nicht geräumt. Die Ebene der Steinkrüge wurde teilweise geräumt, damit es von Touristen besucht werden kann. Jedoch gibt es überall Markierungen im Boden, die kennzeichnen, wo der sichere Bereich endet. Das ist wirklich krass, wenn man sich nicht frei in der Natur bewegen kann aus Angst, dass man auf eine Landmine treten könnte.

Es ist bis heute unklar, für welchen Zweck die Steinkrüge geschaffen wurden. Manche Wissenschaftler vermuten, dass sie für Begräbnisse verwendet wurden und dass diese Ansammlungen so etwas wie Friedhöfe sind. Die Einheimischen sagen jedoch, dass früher die Könige daraus ihren Whisky tranken.

Oder wurden sie möglicherweise dafür geschaffen, dass wir heute alberne Fotos machen können?

Da Phonsavan schwer zu erreichen ist und es ausser die Ebene der Tonkrüge nicht viel zu bieten hat, gibt es nur sehr wenige Touristen. Niemand hat uns dort behelligt, nicht einmal die Tuktuk Fahrer haben uns angesprochen! Die Hotels und Restaurants konzentrierten sich in einem kleinen Teil der Stadt, wo wir auch ständig die gleichen Leute trafen. In der restlichen Stadt sind wir fast nie einem anderen Touristen begegnet. Einmal, nachdem wir lange auf dem Markt herum gelaufen sind, haben wir ein paar Japaner getroffen, die sich so über uns gefreut haben, dass sie uns was von ihrem Essen zum Probieren angeboten haben.

Tote Fledermäuse, Vögel, Eichhörnchen(?) und Maden zum Verkauf.

Obwohl der Krieg eigentlich im Nachbarland stattfand, hat die USA mehr Bomben über Laos abgeworfen als im 2. Weltkrieg. Überrest von Bomben ist allgegenwärtig und wird kreativ verwendet. Unter anderem werden auch Löffel und Schmuck aus dem Metall von Bomben gefertigt. Dadurch dass Schrotthändler relativ viel Geld für altes Metall bezahlen, lassen sich die Bomben gut verkaufen. Viele Menschen und auch viele Kinder suchen nun nach nicht explodierten Bomben und Minen und jeden Tag verlieren einige davon ihr Leben oder werden verstümmelt.

Das Markenzeichen von Luang Prabang: Mönche und Tempel.

Inzwischen ist die Altstadt Luang Prabangs überfüllt von Highend-Touristen, die – im Gegensatz zu den Backpackern in Vang Vieng – Kunst, Kultur, gutes Essen und feine Hotels schätzen.

Die Tempel scheinen mir (verglichen mit den Nachbarländern) einzigartig in ihrem Stil zu sein und sind sehr sehenswert.

Luang Prabang ist umgeben von zwei Flüssen und einer schönen Hügellandschaft.

Durch die Touristenmassen wird überall Eintritt und Wegegeld verlangt, wie auch bei dieser Holzbrücke.

Wasserfälle gibt’s ja auch fast überall. Die Kuang Si Wasserfälle waren aber wirklich sehenswert.

Zuerst viele, kleine Stufen.

Dann eine große, vielleicht 20m hohe Stufe. Oben angekommen kann man sogar den Fluß überqueren.

Leider kann man kaum erkennen, wie hoch es wirklich ist.

Buddhistische Mönche leben traditionellerweise von Almosen in Form von Lebensmitteln, die sie allmorgendlich von Gläubigen erhalten. In Luang Prabang hat sich dieses schöne Ritual leider zu einem Touristenspektakel entwickelt. Lange vor Sonnenaufgang werden die Touristen in unzähligen Busladungen zu den Tempeln gefahren um auf die Mönche zu warten. Als wir uns morgens zu Fuß auf den Weg machten, wurden wir an jeder Ecke von Verkäufern belästigt, die uns dazu bringen wollten Lebensmittel zu kaufen, so dass wir an dem Ritual teilnehmen können (Angeblich würden sie sogar Sachen verkaufen, die die Mönche gar nicht essen dürfen und dementsprechend später wegwerfen würden). Glücklicherweise sind die meisten Busse an uns vorbeigefahren und bei dem Tempel warteten nur Wenige. Aber sobald die Mönche auf die Straße traten um die Almosen zu empfangen, begann ein Blitzlichtgewitter wie bei einer Preisverleihung. Das ist wirklich schade, dass man dieses Ritual nicht mehr in Stille beobachten kann, weil die Meisten wild durch die Gegend rennen um Fotos zu machen.

Linktipps Indonesien (4)

Aerobic-Übungen sind Teil des Schulsports in Indonesien. Dank der Nachbarskinder haben wir schon einige Videos kennenlernen dürfen. Der Text bei diesem ist übrigens: „Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht“
https://www.youtube.com/watch?v=TWOab_Ibusk

Überflutungen in Jakarta
Same procedere as every year, James.

Podcast über das Leben in China (auf Deutsch). Interessant, was die Gemeinsamkeiten zwischen Indonesien und China sind und wie sich das Leben unterscheidet.

Kurzes Video über das Expat Leben in Indonesien. Besonders wenn man an einer staatlichen Schule als Lehrer arbeitet (gilt nur bedingt für Internationale Schulen).
Zu dem Essen kann man aber sagen, dass es recht wenig Gemeinsamkeiten zwischen westlicher und indonesischer Diät gibt. Alle Lebensmittel die hauptsächlich von Expats konsumiert werden sind wirklich sehr teuer, z.B. Käse, Butter, Müsli, Wein, Salami.

Lieber Stadt als Strand: Warum wir nicht länger auf Bali bleiben

Zwei Jahre Bali neigen sich dem Ende entgegen. Nachdem das erste Jahr vorbei war, war die meist gestellte Frage: Und dann? Was macht ihr danach?
Der einfache Teil der Antwort war, dass zwei Jahre Bali uns genug sind.

Wir merkten beide, dass wir Stadtmenschen sind. Auf Bali gibt es die Verkehrsprobleme einer Vorstadt aber nur die Möglichkeiten einer Kleinstadt. Die Salsa-Szene ist nur so lala, Klettern ist minimal, nur durch Zufall hab ich vor kurzem ein paar andere Jongleure gefunden und es gibt keine Strickgruppen für Claire. Da es überhaupt keine Tech- bzw. IT-Szene gab, fing ich selbst damit an Treffen zu organisieren. Natürlich kann man Bali nicht mit Berlin vergleichen aber es fühlt sich in vieler Hinsicht eingeschränkt an. Wir waren noch nie in einem Kino und nur ein einziges Mal bei einem Comdey-Abend. Andererseits gibt es auch Dinge, wofür Bali ideal ist wie z.B. Surfen, Tauchen, Massagen und Essen gehen.

Dazu kommt, dass es schwierig war unsere Leute zu finden. Der Mainstream der Expats sieht ungefähr folgendermassen aus (was die Indonesier in ihrer Freizeit machen, falls sie welche haben ist mir immer noch unklar): Die jungen Leute surfen und machen Party. Die Älteren interessieren sich für Yoga und Spiritualität. Die mit Familien müssen arbeiten und betreiben entweder Restaurants oder vermitteln Villas. Und dann gibt es noch ein paar, die von der scheinbaren Gesetzlosigkeit hier angezogen werden.
Nach und nach haben wir natürlich unsere Leute gefunden. Ich hab sogar einen Freund der Makler und Surfer ist :-).

Es gibt noch viele andere Faktoren, die bei unserer Entscheidung nicht länger auf Bali zu bleiben eine Rolle gespielt haben (später vielleicht mehr darüber).

Müssen Ticketpreise für Flüge wirklich so willkürlich sein?

Da wir grad den Sommer planen, hab ich in den letzten Tagen oft nach Flügen gesucht und das hier gefunden:


Nur Hin Berlin – New York

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Hin und zurück Berlin – New York
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Beides knapp 600$?
Wenn man die Preise bei der gleichen Fluggesellschaft vergleicht wird es noch schlimmer.
Nur Hin kostet bei Air France 3000$. Bei Air Berlin Hin 883$ und Hin und zurück 656$. Über 200$ weniger für halb so viel fliegen.

Es ist ja bekannt, dass Ticketpreise nicht nur von der geflogenen Distanz abhängen. Wenn man für 25€ von Berlin nach Spanien fliegt, verdient die Fluggesellschaft bestimmt nichts daran. Einen Rabatt, wenn man Hin und zurück zusammen kauft, kann ich ja auch verstehen aber dass das dann güstiger ist als ein einfacher Hinflug kommt mir doch sehr komisch vor.

Müssen Ticketpreise wirklich so kompliziert bzw. für Kunden so willkürlich sein? Bei einer Ticketkombination die ich über einige Tage beobachtet habe, kostete Qatar Airways rund 1400$. Dann für ein paar Tage nur 970$. Danach wieder 1400$. 400$ Unterschied! Wurden da die Sitze in der Mitte, der letzten drei Reihen, bei denen man die Lehne nicht mehr verstellen kann zum Sonderpreis verkauft?

Gibt es überhaupt noch einen Bereich, wo die Preise so zufällig sind? Handytarife sind zwar bescheuert aber sie ändern sich wenigstens nicht jeden Tag.

Winterurlaub Teil 1: Thailand

Wir waren im Winter wieder in Südostasien unterwegs. Diesmal haben wir Thailand, Laos und Malaysia besucht. Da wir lange unterwegs waren und es viele Fotos gibt, fange ich mal mit Thailand an.
Die Gesamtroute war:
Bangkok, Vientiane, Vang Vieng, Plain of Jars (Phonsavan), Luang Prabang, Chiang Mai, Railay Beach, Krabi, Trang, Penang, Cameron Highlands, Kuala Lumpur, Melakka und Singapur.


Typisch Bangkok. Große Straßen, Wolkenkratzer, Malls, Skytrain und Überführungen für Fußgänger.


Im Inneren einer der teuren Malls.


Asiaten lieben es sich und ihre Freunde zu fotographieren. Da sind Weihnachten und hunderte von Snoopy-Figuren eine willkommene Gelegenheit.


Schlittschuhlaufen in einer Mall.


Auch typisch Bangkok bzw. Thailand: Streetfood. In der Nähe unserer Unterkunft gab es diese Straße, die jeden Abend voller Essensstände war.


Das thailändische Essen war eine schöne Abwechslung und sehr lecker.


Das Straßenessen ist eigentlich so praktisch aber nicht vorstellbar in Deutschland. Es ist überraschend, wie selten wir krank werden, wenn man bedenkt, wie oft wir bei solchen und ähnlichen Ständen essen.


Die berühmten Tempel in Bangkok haben wir natürlich auch besucht.


Thailands Tempel sind immer ganz schön aber sie sind so gepflegt und restauriert, dass man ihnen nie ansieht wie alt sie überhaupt sind. Das finde ich immer schade, da dadurch für mich viel von der Bedeutung verloren geht.


Im Nachtzug zur laotischen Grenze. Am Bahnhof konnten wir dann doch Tickets für den nächsten Tag kaufen.


Morgens auf dem Weg zur Grenze in der Nähe von Nong Khai.


Die Laos Bilder folgen dann in einem weiteren Teil. Also, Sprung zwei Wochen weiter nach Chiang Mai. Dort besuchten wir einen Zipline-Park bzw. Seilrutschen-Park. Ganz nett so von Baum zu Baum zu zippen. Nach einer Weile wird es aber etwas langweilig, da gefallen mir Kletterparks besser.


In Chiang Mai waren wir auch in einem 3D Museum, wo man gut alberne Fotos machen kann.


Sieht doch schon ganz gut aus wie ich surfe, oder?


Ein Ort, der sich wirklich stark verändert hat seit meiner letzten Thailand-Reise, ist Railay Beach. Durch die schönen Strände und die tollen Kalkfelsen war Railay auch damals schon ziemlich entwickelt. 2008 gab es bereits erste Resorts, in denen sich auch Pauschaltouristen wohlfühlen würden. Jedoch mindestens die Hälfte, wenn nicht die Mehrheit war für Backpacker ausgerichtet. Es gab einfache Hotels, billige Bungalows und haufenweise billige Bars und Restaurants. Als wir im Winter da waren, gab es fast nur noch teure Resorts, wo alte, verschimmelte Bungalows nun 100$ pro Nacht kosten. Eine anständige Unterkunft liegt dann bei 150$ oder 200$ (nur irgendwo hinten im Wald bei den Generatoren soll es wohl noch Hütten für 10$ geben). Und dass wo man fast überall in Thailand für 20$ Zimmer mittleren Niveaus bekommen kann. Das war eine ganz schöne Überraschung, als wir da ohne Reservierung auftauchten.


In der Nachbarbucht Tonsai wurden erst kürzlich die alten Bungalows auf einer Fläche von 30.000 m² platt gemacht um Platz für ein neues Resort zu schaffen.


So sah die Toilette aus, die sich die überteuerten Restaurants an der Westseite von Railay Beach geteilt haben. Und mit überteuert meine ich 5 mal so teuer wie Chiang Mai.


Aber es ist trotzdem toll dort.


Meistens hab ich den Eindruck das Asiaten (minimale Pauschalisierung) sehr höflich, zurückhaltend sind und direkte Konfrontation scheuen. Deswegen ist es dann ein wenig überraschend, wenn man sieht wie explizit ihre Fruchtbarkeitssymbole sind, so wie hier in diesem Tempel. In Japan gibt es sogar ein Penis Festival.


Ein Höhepunkt von Railay ist die Lagune, die sich in der Mitte eines großen Kalkfelsen befindet. Dorthin führt nur ein mehrstündiger, ziemlich anspruchsvoller Kletterweg. Wir hatten ein bisschen Pech, da es durch den Regen sehr matschig und rutschig war. Am Anfang haben wir uns noch über die ganzen überall mit Matsch beschmierten Touristen gewundert :-).


Im Dschungel auf dem Weg zur Lagune.

Fortsetzung folgt.

Wieder zurück auf Bali

Nach einem langen Winterurlaub sind wir wieder zurück auf Bali. Diesmal gab es keine bösen Überraschungen wie beim letzten Mal.

Vier Wochen waren wir unterwegs und sind wieder viel herumgekommen. Angefangen haben wir in Bangkok und bereisten dann in einem großen Bogen Laos und Nordthailand. Anschliesslich Südthailand und weiter nach Malaysia.

Wir haben viele tolle Ausflüge gemacht, viele neue und leckere Sachen gegessen, viel rumgelaufen, haben viele unbequeme Stunden in Bussen verbracht, interessantes und seltsames gesehen, viel Toast mit Erdbeermarmelade zum Frühstück gegessen und unzählige Bewertungen gelesen.
Schön wars.

Hier sind schonmal die ersten Urlaubsfotos.