Winterurlaub Teil 1: Thailand

Wir waren im Winter wieder in Südostasien unterwegs. Diesmal haben wir Thailand, Laos und Malaysia besucht. Da wir lange unterwegs waren und es viele Fotos gibt, fange ich mal mit Thailand an.
Die Gesamtroute war:
Bangkok, Vientiane, Vang Vieng, Plain of Jars (Phonsavan), Luang Prabang, Chiang Mai, Railay Beach, Krabi, Trang, Penang, Cameron Highlands, Kuala Lumpur, Melakka und Singapur.


Typisch Bangkok. Große Straßen, Wolkenkratzer, Malls, Skytrain und Überführungen für Fußgänger.


Im Inneren einer der teuren Malls.


Asiaten lieben es sich und ihre Freunde zu fotographieren. Da sind Weihnachten und hunderte von Snoopy-Figuren eine willkommene Gelegenheit.


Schlittschuhlaufen in einer Mall.


Auch typisch Bangkok bzw. Thailand: Streetfood. In der Nähe unserer Unterkunft gab es diese Straße, die jeden Abend voller Essensstände war.


Das thailändische Essen war eine schöne Abwechslung und sehr lecker.


Das Straßenessen ist eigentlich so praktisch aber nicht vorstellbar in Deutschland. Es ist überraschend, wie selten wir krank werden, wenn man bedenkt, wie oft wir bei solchen und ähnlichen Ständen essen.


Die berühmten Tempel in Bangkok haben wir natürlich auch besucht.


Thailands Tempel sind immer ganz schön aber sie sind so gepflegt und restauriert, dass man ihnen nie ansieht wie alt sie überhaupt sind. Das finde ich immer schade, da dadurch für mich viel von der Bedeutung verloren geht.


Im Nachtzug zur laotischen Grenze. Am Bahnhof konnten wir dann doch Tickets für den nächsten Tag kaufen.


Morgens auf dem Weg zur Grenze in der Nähe von Nong Khai.


Die Laos Bilder folgen dann in einem weiteren Teil. Also, Sprung zwei Wochen weiter nach Chiang Mai. Dort besuchten wir einen Zipline-Park bzw. Seilrutschen-Park. Ganz nett so von Baum zu Baum zu zippen. Nach einer Weile wird es aber etwas langweilig, da gefallen mir Kletterparks besser.


In Chiang Mai waren wir auch in einem 3D Museum, wo man gut alberne Fotos machen kann.


Sieht doch schon ganz gut aus wie ich surfe, oder?


Ein Ort, der sich wirklich stark verändert hat seit meiner letzten Thailand-Reise, ist Railay Beach. Durch die schönen Strände und die tollen Kalkfelsen war Railay auch damals schon ziemlich entwickelt. 2008 gab es bereits erste Resorts, in denen sich auch Pauschaltouristen wohlfühlen würden. Jedoch mindestens die Hälfte, wenn nicht die Mehrheit war für Backpacker ausgerichtet. Es gab einfache Hotels, billige Bungalows und haufenweise billige Bars und Restaurants. Als wir im Winter da waren, gab es fast nur noch teure Resorts, wo alte, verschimmelte Bungalows nun 100$ pro Nacht kosten. Eine anständige Unterkunft liegt dann bei 150$ oder 200$ (nur irgendwo hinten im Wald bei den Generatoren soll es wohl noch Hütten für 10$ geben). Und dass wo man fast überall in Thailand für 20$ Zimmer mittleren Niveaus bekommen kann. Das war eine ganz schöne Überraschung, als wir da ohne Reservierung auftauchten.


In der Nachbarbucht Tonsai wurden erst kürzlich die alten Bungalows auf einer Fläche von 30.000 m² platt gemacht um Platz für ein neues Resort zu schaffen.


So sah die Toilette aus, die sich die überteuerten Restaurants an der Westseite von Railay Beach geteilt haben. Und mit überteuert meine ich 5 mal so teuer wie Chiang Mai.


Aber es ist trotzdem toll dort.


Meistens hab ich den Eindruck das Asiaten (minimale Pauschalisierung) sehr höflich, zurückhaltend sind und direkte Konfrontation scheuen. Deswegen ist es dann ein wenig überraschend, wenn man sieht wie explizit ihre Fruchtbarkeitssymbole sind, so wie hier in diesem Tempel. In Japan gibt es sogar ein Penis Festival.


Ein Höhepunkt von Railay ist die Lagune, die sich in der Mitte eines großen Kalkfelsen befindet. Dorthin führt nur ein mehrstündiger, ziemlich anspruchsvoller Kletterweg. Wir hatten ein bisschen Pech, da es durch den Regen sehr matschig und rutschig war. Am Anfang haben wir uns noch über die ganzen überall mit Matsch beschmierten Touristen gewundert :-).


Im Dschungel auf dem Weg zur Lagune.

Fortsetzung folgt.

Wieder zurück auf Bali

Nach einem langen Winterurlaub sind wir wieder zurück auf Bali. Diesmal gab es keine bösen Überraschungen wie beim letzten Mal.

Vier Wochen waren wir unterwegs und sind wieder viel herumgekommen. Angefangen haben wir in Bangkok und bereisten dann in einem großen Bogen Laos und Nordthailand. Anschliesslich Südthailand und weiter nach Malaysia.

Wir haben viele tolle Ausflüge gemacht, viele neue und leckere Sachen gegessen, viel rumgelaufen, haben viele unbequeme Stunden in Bussen verbracht, interessantes und seltsames gesehen, viel Toast mit Erdbeermarmelade zum Frühstück gegessen und unzählige Bewertungen gelesen.
Schön wars.

Hier sind schonmal die ersten Urlaubsfotos.







Online booking of train tickets in Thailand is a nightmare!

There is one super helpful website on that topic which is: http://www.seat61.com/Thailand.htm
All train lines, timetables, pictures, everything that you need to know.

The State Railways of Thailand own website doesn’t allow reservations.
So you have to use a tavel agency. But as soon as you read about making a reservation online the nightmare starts.

Bookings open 60 days before departure, but email bookings are only accepted more than 15 days before departure to give them time to respond.

Ok. Not very convient.

Some people said they waited 2 weeks for a reply, another correspondent says it took Thai railways 18 days to reply, and one correspondent says he waited a month, so you have to be patient.

Waiting two weeks for a reply if I want to take a train in 15 days? Come on.

You have to follow up your online booking by emailing them repeatedly if you don’t get a reasonably prompt reply, as when they are chased they usually find your booking and confirm it.

What?!

And then you look at the sites of the agencies …

http://www.asia-discovery.com/Thailand/trains/butterworth.htm
Uh, „Last updated 1 February 2010“. Trustworthy. The design looks even older.

http://www.travelconnecxion.com/train_bangkok_chiang_mai.php#cbc
You can only book tickets from where the train starts but not from somewhere in the middle. Contact form fails with white page. The reservation form is very, very long. And why do I have to calculate the ticket price?!

http://www.thailandtrainticket.com/
Has also an antique site design and features very long reservation forms too. Would be so nice to just check if there are tickets left for a certain trip. But it’s great that I can make a booking for more than 10 people.

The best one is the following one. For every request you get:
http://www.thaifocus.com/travel/train/index.htm

Due to a number of rail accidents we are currently reviewing our Online ticket sales
We apologise that we are unable to assist in obtainting Thai train tickets at present
and will make an announcement should we start again.

Oh well. Guess we’ll take the bus then.

Eindrücke von Kambodscha

Nach meinem Studium war ich fast drei Monate lang in Südostasien unterwegs und verbrachte ungefähr vier Wochen davon in Kambodscha. Wie bereits hier erwähnt faszinierte mich Kambodscha ungemein.
Deshalb veröffentliche ich hier nun meine Lieblingsfotos von diesem Teil der Reise.

Tiertransport. Und jemand, der auf dem Dach zwischen den Enten mitfährt.

Hifi und TV Service auf der Straße.

Fahrradtaxis.

Bei Sammeltaxis wurde im Reiseführer dazu geraten, dass man nicht zulassen sollte, dass der Fahrer seinen Platz mit einem Passagier teilt. Lieber sollte man extra bezahlen, so dass dieser „Sitzplatz“ frei bleibt.

Wenn die Ladefläche voll ist, dann sitzt man halt auf dem Dach.

Ich würde lieber dreimal fahren um das zu vermeiden.

Anscheinend gibt es nichts, was man nicht auf dem Autodach transportieren kann.

Hier gibt’s Motorradketten.

Ich glaube, das war sogar die Toilette von einem Restaurant.

Einen Stuhl, zwei Spiegel, eine Schere und ein Kamm und man kann als Frisör arbeiten.

Garküchen in Phnom Penh.

Stelzenhaus in der Nähe vom Tonlé Sap See.

Die großen Tonkrüge sind wahrscheinlich dazu da um das Regenwasser zu speichern, welches als Trinkwasser benutzt wird.

Der Hafen und Markt von Kompong Chhnang waren unglaublich.

Es lag einfach überall Müll herum.

Irgendwann beobachtete ich jemand der fegte und Müll in einen Behälter tat. Als er damit fertig war, leerte er den Behälter in den Fluß.

In Kambodscha trägt man draussen auch gerne Schlafanzüge :-).

Noch ein Frisör und ein Gemüsehändler. Immerhin legen sie was unter das Gemüse.

Preisfrage: Wieviele Fahrräder kann man mit einem Pickup transportieren?

Ein sehr spannendes Land. Kann ich nur empfehlen als Reiseziel.

Über das Reisen

Wenn ich eine Landkarte betrachte, bin ich immer wieder fasziniert von der Größe Russlands. Einerseits grenzt es an Finnland und gleichzeitig an Nordkorea und China. Diese Dimensionen finde ich schwer vorstellbar. Wieviele Wochen wohl eine Durchquerung mit dem Auto dauern würde? Im Sommer flog ich – bedingt durch die Flugroute Frankfurt – Seoul – zum ersten Mal über Russland. Das war beeindruckend. Stundenlang zu fliegen und immer das gleiche Bild zu sehen: die Wälder und die Seen Russlands. Wieviele Stunden kann man Deutschland überfliegen? Spätestens nach einer Stunde wäre man über einem anderen Land.
Anders bei Russland. Stunde um Stunde konnte ich die unendlichen Weiten vorbeiziehen sehen. Und dann: die Wüsten und Steppen der Mongolei.
Es ist ein tolles Gefühl die berühmten Orte unserer Welt, die die meisten nur aus Erzählungen oder dem Fernsehen kennen, mit eigenen Augen zu sehen (selbst, wenn es nur vom Flugzeug aus ist). Zu sehen, dass es die Orte, die bisher nur in der Vorstellung existierten, wirklich gibt.

In Seoul besuchten wir Gangnam. Das ist der Bezirk in Seoul, den Psy in seinem Lied „Gangnam Style“ besungen hat. Mit über 2 Milliarden Aufrufen ist es das meist gesehene Video auf Youtube. Und obwohl wir sonst nicht viel über den Ort wussten und es auch nichts besonderes zu sehen gibt, so war der Ort doch mit Bedeutung aufgeladen. Das Schild der U-Bahn-Station Gangnam zu sehen, löste bei mir die etwas seltsamen „Das existiert ja wirklich“ Gedanken aus. Obwohl ich so oft davon gehört und gelesen hatte, war es ganz anders es wirklich zu sehen.

Ähnlich ging es mir, als ich in Vietnam gegrillte Hundeköpfe und damit das erste Mal Hund als Lebensmittel sah. Oder die Lebensbedingungen in der dritten Welt. Ich erinnere mich noch gut, wie ich 2008 Kambodscha bereiste und mir ständig der Mund offenstand. Die Bruchbuden, in denen die Menschen gewohnt haben, die Märkte, der Müll überall, natürlich auch der Verkehr, das, was für sie Werkstätten, Geschäfte und Restaurants waren – es war unbeschreiblich.
Die ganzen Zahlen und Statistiken über Armut und Bruttoinlandsprodukt sind natürlich viel zu abstrakt, als dass man eine reale Vorstellung von den Lebensbedingungen bekommen könnte. Aber selbst eine Dokumentation im Fernsehen scheint mir noch meilenweit von der Wirkung entfernt zu sein die es hat, wenn man vor Ort ist.

Und so ist Reisen und das, was weit weg und anders ist, mit eigenen Augen zu sehen, wichtig, wenn man wissen will wie die Welt wirklich aussieht und besser verstehen will.

Statistik vom Sommerurlaub

Ich bin wieder zurück aus meinem langen, sehr schönen, tollen, sehr erlebnisreichen, teilweise auch stressigen und anstrengenden Sommerurlaub. Auf der Route waren neben Berlin noch Paris, Seoul, Dresden und ein paar kleine Städtchen in Dänemark und Schweden.

In Zahlen sieht das Ganze dann so aus:

5 Länder
7 verschiedene Betten
22 Tage in Berlin mit ca. 30 Verabredungen
38 Tage insgesamt
31000 Kilometer
unzählige Wifi Hotspots

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