Visiting Suwung: the biggest garbage landfill in Bali

Many visitors of Bali are astonished by the amount of trash everywhere. The internet is full of articles describing how dirty the beaches are. And I believe it’s not just me who is annoyed by trash including plastic being burnt at the side of the road every day. One of the most unpleasant things that can happen to you is being stuck behind a garbage truck. In Bali a garbage truck is like a dump truck with a couple of guys standing in between the trash trying to squeeze in as much more as possible. And the smell is just awful!

As I’ve seen burning mountains of trash in Vietnam and a very illegal looking, smoking dump site in Nusa Lembongan (an island close to Bali) I was wondering what it would be like in Bali. When I accidentally discovered the landfill in Serangan I decided to pay it a visit.

The landfill in Serangan is called Suwung (you can also walk around a bit in Google Street View). It is the biggest of Bali and almost all the trash of southern Bali is brought there. The first thing I noticed when I drove there is how huge it is. With the help of GoogleMaps I estimated the size to be roughly 450 m by 450 m. Which is about 200.000 m² or the size of 30 soccer fields. It is hard to tell how high it is but I’d say at least 15m. I found a statement dating back to 2007 that 800 tons of waste are brought there every day! Since then the number of tourists probably doubled or tripled.

Apart from being so huge the landfill itself was not as terrible as I expected. They do sort the trash and use some of it to generate electricity (tho I didn’t see the plant). Most of the time it didn’t smell as bad as the garbage trucks. They alternate layers of trash with soil or rubble and there is also a drainage system in place to prevent contamination.

What did shock me was the way the garbage is sorted: All by hand!

Next to the site is an array of shacks and huts like a small village where people sift through garbage all day. After the trucks bring new garbage they put it into big sacks, bring it to their huts and go through it looking for stuff that can be sold e.g. paper, plastic bottles, tyres, metal. For one kilo of plastic bottles you get 2000 IDR which is around 15 Euro cents. The remainders are brought back to the landfill. I found a site stating that there are 500 families living next to the landfill who earn a living from sorting trash.

Unfortunately the landfill was the place with the most birds I’ve seen so far in Bali. There was also quite a few cows going through the trash and looking for food.

It seems the number one thing that can’t be recycled is plastic bags! After seeing that I’m going to try harder to avoid getting more plastic bags.

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Vogel- und Reptilienpark

Kürzlich haben wir den Vogelpark in Bali besucht, in dem es viele bunte, vor allem tropische Vögel aus aller Welt zu sehen gibt. Der Park war viel besser angelegt als ich erwartet hatte mit großen, begehbaren Volieren und vielen frei herumlaufenden Vögeln.

Wirklich erstaunlich wie riesig Pelikane sind.

Den vom Aussterben bedrohten Balistar gibt es nur auf Bali.
Die Balinesen halten sich gerne kleinere Singvögel. Die Käfige werden tagsüber draussen in der Nähe vom Hauseingang oder den Fenstern aufgehangen, so dass keine bösen Geister in das Haus eindringen können.


Ein Nashornvogel

An verschiedenen Stellen im Park stehen Pfleger, die einem die Vögel auf die Arme und Schultern setzen und dann davon Fotos machen. Es ist bemerkenswert wie fortschrittlich diese Zusatzeinahme organisiert ist. Die Kameras verfügen über WLAN und schicken die Fotos sofort zu der Station am Ausgang, bei der man die Bilder dann kaufen kann. Innerhalb von zwei, drei Minuten sind die neuen Bilder da. Zusätzlich bekommt man eine Nummer um die Bilder leichter wieder zu finden. Das heißt die Bilder auf der Kamera müssen auch manuell oder automatisch getaggt werden. Auch das Ankucken und Aussuchen der Fotos ist sehr professionell.
So ein Service hat natürlich seinen Preis: Ein Fotoalbum mit ein paar Bildern kostet dann auch gleich 40$. Und wenn man ein Foto digital haben will vermutlich 10$ pro Bild. Immerhin sind die Fotografen so nett und machen auch Fotos mit den eigenen Kameras.

Sehr lustig, dass sich der Papagei auf den Rücken legen lässt und dann auch so bleibt. Der schwarze ist ein Kakadu

Bei der Raubvögelshow wurden verschiedene Raubvögel vorgeführt. Bei ein paar wurden Speckstreifen in die Luft geworfen und die Greifvögel haben sie aus der Luft gegriffen. Dann – als Höhepunkt – wurde einer Touristin so ein Streifen auf dem Kopf gelegt. Sie hat nur ein paar Haare lassen müssen.

Da gleich nebenan der Reptilienpark war, sind wir dort auch kurz reingegangen.

Die Leguane waren sehr putzig.

Diese Schildkröte hat kein so schönes Leben in dem Zoo, da sie ständig von irgendwelchen Besuchern hochgehoben wird um Fotos zu machen. Gegen ein bisschen Trinkgeld / Bestechung sagen die Pfleger nichts, sondern helfen sogar noch dabei. Einerseits war es schön, dass man sehr nah an die Tiere heran konnte aber als ich gesehen hab wie manche Besucher die Tiere hochheben oder versuchen sie zu streicheln, fand ich das etwas übergriffig.

Ein traditionelles Tongkonan-Haus des Toraja Volkes, das auf der Insel Sulawesi lebt.

Unser Alltag auf Bali

Das Allererste, was ich morgens mache, ist die Klimaanlage auszuschalten. Wir schlafen eigentlich immer mit Klimaanlage. Das ist ein Luxus, den wir uns gönnen, da es sich mit angenehm kalten 26 °C viel besser schläft (zusätzlich zu den zwei Klimaanlagen haben wir auch fünf Ventilatoren in dem Haus!). In den Wintermonaten (der Südhalbkugel) könnte man auch mit offenem Fenster schlafen aber das trauen wir uns nicht aus Angst vor Einbrechern. Unsere Fenster haben keine einbruchsichere Kippstellung. Sobald sie offen sind, kann man sehr leicht von außen reinkommen. Dazu kommt, dass die Einbruchsrate leider ziemlich hoch auf Bali ist. Die meisten Ausländer leben auch in großen Villas mit Pools, so dass sehr leicht zu erkennen ist, wo es etwas zu holen gibt. Während des letzten Jahres wurde bei vielen von unseren Freunden eingebrochen. Einer hatte mit sechs Einbrüchen in 10 Monaten extrem viel Pech. Manche haben auch Einbrecher bei der Rückkehr überrascht oder wurden sogar bestohlen während sie schliefen. Wir hatten bisher Glück. Aber deswegen bleiben nachts die Fenster zu. Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, haben wir einen 50 kg schweren Safe, der an der Wand befestigt ist, angeschafft. Dort schließen wir immer unsere Wertsachen und Laptops ein. Selbst wenn wir nur für eine halbe Stunde das Haus verlassen.

Ganz angenehm ist, dass man sich wenig Gedanken darum machen muss, ob es kälter oder wärmer geworden ist und ob man sich deswegen anders anziehen sollte. Ich kann jeden Tag kurze Hosen und T-Shirt tragen. Nur in Ausnahmen ziehe ich lange Hosen an, z.B. wenn ich zur Ausländerbehörde gehe oder tagsüber als Sonnenschutz und abends gegen Mücken. Socken und richtige Schuhe brauche ich nur selten. Als es im Wintermonat August kälter war, habe ich zum Rollerfahren abends einen Pulli getragen. Es ist erstaunlich wie unwichtig Wetterberichte hier sind. Außer „Es ist heiß heute“ spricht man auch nicht über das Wetter. Nur in der Regenzeit ist es wichtig immer Regenjacke und -hose dabei zu haben, da es oft überraschend regnet und innerhalb von einer Minute ist man dann klatschnass.

Die Wettervorhersage für diese Woche

Weniger schön ist dagegen, dass man unbedeckte Haut vor der Sonne und den Mücken schützen muss. Und zwar das ganze Jahr über. Auf Bali gibt es zwar kein Malaria mehr aber Dengue ist weit verbreitet. Die Zahl der Denguefälle in unserem Bekanntenkreis ist leider auch ziemlich hoch. Teilweise auch mit Behandlung im Krankenhaus. Und so reiben wir uns meistens gleich nach dem Duschen erst mit Sonnencreme und dann mit Soffel, dem Mückengift ein. An die Sonne hat sich unsere Haut etwas gewöhnt, so dass wir nicht immer oder weniger Sonnencreme brauchen. Dennoch benutze ich einmal am Tag Sonnencreme und ein bis zweimal am Tag Soffel. Gerade das Mückengift ist ziemlich lästig, da es in den Augen brennt, wenn man sie versehentlich anfasst oder in den Kratzern oder kleinen Wunden die man an den Armen und Beinen hat. Und in den Mund bekommen sollte man es auch nicht.

Die aktuelle Sammlung

Die Versorgung mit Wasser funktioniert auch ein bisschen anders hier. Wir bekommen unser Wasser von einem Brunnen mit Pumpe der hinter dem Haus steht. Das Grundwasser ist aber nicht trinkbar, deswegen muss ich vom Laden gegenüber alle paar Tage eine große 19l Wasserflasche holen. Gerade zu Beginn mussten wir immer daran denken nicht beim Duschen oder Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken.
Das mit dem Abwasser ist mir immer noch schleierhaft. Eindeutig ist nur das Wasser vom Küchenwaschbecken, das versickert einfach hinter dem Haus. Für die Toiletten scheint es entweder einen Tank zu geben, der dann ab und zu geleert werden müsste (noch nie jemand gesehen) oder es fließt in eine Grube und versickert dort langsam.

Unser Trinkwasserbehälter

Wir kochen mit Gas, was ganz praktisch ist. Einziger Nachteil ist nur, dass es natürlich keine Gasleitung zum Haus gibt. Statt dessen haben wir eine Gasflasche, die wir alle ein bis zwei Monate austauschen.
Beim Strom gibt es auch eine Besonderheit und zwar ist es ein Prepaid-System. Am Haus befindet sich ein Stromzähler, auf dem unser aktuelles Guthaben in Kilowattstunden angezeigt wird. Ungefähr einmal im Monat fahr ich dann zu einer Post oder einem Handyladen und kaufe neuen Strom :-). Ich erhalte dann einen Aufladecode, den ich am Zähler eingeben kann und zack ist das neue Guthaben da.

Viele Expats lassen diese Erledigungen von ihren Haushaltshilfen erledigen. Eine Vollzeithilfe kostet ungefähr 150$ im Monat. Die Absprachen sind sehr unterschiedlich aber meist bedeutet Vollzeit 6 mal die Woche für 3 bis 6 Stunden täglich. Zu den Aufgaben gehört dann putzen, abwaschen, kochen und einkaufen. Pool und Garten wird meistens von einem weiteren Angestellten übernommen. Wenn man Kinder hat noch eine Nanny. Gegebenenfalls auch noch ein Fahrer. Und ein Nachtwächter.
Wir haben auch eine Haushaltshilfe aber er kommt nur zweimal die Woche für jeweils anderthalb Stunden. Das ist ausreichend für uns.

Um wenigstens nachts Ruhe vor den Mücken zu haben schlafen wir immer unter einem Moskitonetz.

Wieder zurück in Bali

Seit den Sommerferien sind schon wieder einige Wochen vergangen und viel ist passiert. Deswegen mal ein paar Fotos.


Bin unter die Surfer gegangen :-).


So fahr ich dann zum Strand.


Sonnenaufgang auf dem Mount Batur Vulkan.


Das Kind von den Nachbarn kommt öfter mal zum Spielen bei uns vorbei. Vor kurzem hat sie damit angefangen unserer Bett zu machen.


Einmal hat sie auch beim Abwaschen mitgeholfen. Wir haben auch so viele aufregende Dinge in unserem Haus.


Der Bananenbaum vorher.


Die Bananenernte :-). Die Staude wiegt ca. 20 kg. Leider sind sie noch nicht ganz reif aber ich musste sie ernten, da der Baumstamm unter der Last zerbrochen ist.


Wir wissen schon gar nicht mehr, was wir mit den ganzen Papayas anfangen sollen. Sieben Bäume haben wir davon.


Zitronengras frisch aus dem Garten.


Tauchen auf Nusa Lembongan. Gibt wirklich sehr schöne Korallen und viele tolle Fische zu sehen.


Glasklares Wasser.


Gab ordentliche Wellen an dem Wochenende.


Mein T-Shirt ist schon ganz schön von der Sonne ausgeblichen.


Schon erstaunlich was für riesige Drachen die Einheimischen steigen lassen.

Gesammelte Fotos zum Thema Einkaufen

Ich war mal bei einem kleinen Stand in der Nachbarschaft einkaufen. Das Resultat waren Eier, Öl, Reis, Nudeln und Salz.

Wechselgeld. Wenn sie keine Münzen haben, bekommt man manchmal Bonbons als Ersatz.

Eine schöne, ordentliche Auswahl an getrocknetem Fisch.

In den Kanistern sind lebendige Fische drin. Damit fährt er rum und verkauft sie z.B. an die Leute, die abends an der Straße eine kleine Garküche aufbauen.

Ein Obststand. Leider nicht bei uns in der Nähe.

Der Kokosnussmann war da. Manchmal lassen wir uns junge Kokosnüsse (voll mit Kokoswasser) liefern. Wenn man etwas indonesisch sprechen kann und die richtigen Telefonnummern kennt, kann man sich sowieso einiges nach Hause bringen lassen.

Mit dem Wechselkurs von 1 Euro zu 15600 indonesischen Rupiah und dadurch, dass der größte Schein weniger als 8 Euro wert ist, trägt man immer riesige Mengen an Geldscheinen durch die Gegend. Auf dem Foto müssten 13 Millionen Rupiah sein (keine alltägliche Menge).

So sieht das aus, wenn Claire shoppen war :-).

Recycling gibt es hier eigentlich nicht. Aber Plastikflaschen und -becher kann man sammeln und irgendwo soll man dann pro Kilogramm(!) ungefähr 12 Cent bekommen.

Das sind Einsiedlerkrebse, die zum Teil bemalte Schneckenhäuser haben. Wohl ein Mini-Haustier für Kinder.

Der tropische Garten unseres neuen Hauses

Unser neues Haus hat natürlich auch so seine Probleme. Die Wasserpumpe ist schon mehrmals ausgefallen, es gibt Stellen, wo ein bisschen Wasser reinkommt und dadurch auch ein paar Wasserflecken an den Wänden. Aber es ist viel weniger schlimm und viel leichter zu reparieren, so dass uns das nicht so viel ausmacht.

Besonders schön an unserem neuen Haus ist der tropische Garten. Unsere Vormieter haben sich da sehr viel Mühe gegeben und schon ordentlich was gepflanzt. Wir haben auch ein paar Pflanzen mitgebracht und so gibt es einiges, was wir frisch aus dem Garten ernten können.

Einer unserer Papayabäume. In ein bis zwei Monaten, werden bestimmt 20 auf einmal reif.

Süßkartoffelpflanzen, deren Blätter auch eßbar sind (bisschen wie Spinat).

Zitronengras. Vor ein paar Monaten war das noch ein einziger Stengel in einem Wasserglas.

Ingwer. Ich weiss nur noch nicht, wie man das ernten soll ohne dabei die Pflanze kaputt zu machen.

Aloe Vera.

Chili.
Das größte Problem mit dem Garten sind die Hühner von den Nachbarn, die alles kaputt machen und sogar die Chilis essen!

Und das ist Ananas. Einfach was man oben abschneidet in die Erde gesteckt und es wächst eine Ananaspflanze. Aber sie wächst unglaublich langsam.

Eine Kurkumapflanze. Deren Wurzeln kann man ähnlich wie Ingwer in manchen Gerichten oder Tees verwenden.

Zusätzlich gibt es noch einen Schlangenfruchtstrauch, ein Rosenapfelbaum, zwei Bananenbäume, Basilikum, Minze und noch ein paar noch komischere Früchte. Und direkt neben uns gibt es einen Mangobaum, eine Kokospalme, einen Kakaobaum und Zuckerrohr.