Kreatives Englisch in Asien

In (Ost-/Südost-)Asien trifft man häufig auf einen – sagen wir mal – kreativen oder unbedarften Gebrauch der englischen Sprache. Zum Beispiel sieht man regelmässig Menschen, die Hemden tragen, bei denen die englische Aufschrift etwas fehl am Platz wirkt. Mir drängt sich dann immer die Frage auf, ob jene Menschen überhaupt verstehen, womit sie da herumlaufen. Aber auch im Stadtbild findet man immer wieder lustiges Englisch. Natürlich gibt es das nicht nur hier, sondern auch in Deutschland. Hier mal ein paar Beispiele aus Singapur:

Große Mädchen Küche? Was soll das sein? Meistens beschreibt man ja die Küche anhand des Essens oder des Herkunftlandes aber nicht nach denen, die es kochen?

„Wallet friendly“ also Geldbörsenfreundlich ist eine schöne Umschreibung für billig. Trifft möglicherweise genau den Nerv der sparsamen Singapurer.

In diesem Restaurant schreibt man die Bestellung selbst auf einen Zettel, den man dann der Bedienung gibt. Bei dem Bestellformular – dem order sheet – ist aber eine Kleinigkeit schief gelaufen.

Die Bierbauch-Bar. Das wirkt nicht so richtig anziehend auf mich. Es ist überhaupt auch etwas unklar, wie das gemeint ist. Wollen sie bierbäuchige Männer ansprechen oder kann man dort vielleicht besonders schöne Bierbäuche sehen. Beer belly dance?

Ein super Name natürlich. Aber ich glaube, da gibt es schon etwas anderes, was so heißt.

Erstgeborene Eier. Das erschließt sich mir nun gar nicht.

Singapur ist wohl auch das einzige Land der Welt, wo die Happy Hour „1 for 1“ heißt. Da bekommt man dann 2 Getränke und bezahlt nur für eins.

Advertisements

6 Gedanken zu “Kreatives Englisch in Asien

  1. in Korea gibt es eine Bekleidungsmarke mit dem Namen „Nix“ also … Nichts

    Es gibt auch die Preisschildvariate:

    „Nix“ – 500 Won

  2. We have that interesting „English“ here in the US

  3. Oh — These are funny. Yes, inexperienced use of English.

    What would Big Girls cook? I always appreciate a ‘wallet-friendly’ restaurant — yet likely not one that promotes itself as such.

    Beer-Belly? Why would anyone go there?

    Thank You for the laughs,

    Truly, James >

  4. Diese „First Born Eggs“ lassen mich wortlos…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s